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Bauhaus Klassiker |
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| Zum 100. Geburtstag von Bauhaus-Meister Alfred Arndt bereitet das Bauhaus-Archiv in Berlin jetzt eine Sonderausstellung vor. Arndt, der als letzter berufener Bauhaus- Meister gilt, hatte 1929 seine Arbeit am Bauhaus Dessau aufgenommen. Eigentlich wollte Arndt Maler werden. Unter anderem hatte er bei Paul Klee, Wassilij Kandinsky und Oskar Schlemmer studiert. Neben seinem architektonischen Werk existiere auch ein umfangreiches malerisches Werk, das erstmals in größerem Umfang präsentiert werde, kündigte das Bauhaus-Archiv gestern abend an. Die Ausstellung findet vom 31. März bis 31. Mai statt. Am Anfang von Arndts Karriere standen Aufträge von Walter Gropius für Innenausstattungen. Erste Aufträge als freier Architekt erhielt er im südthüringischen Probstzella. Nach seinen Vorstellungen mußte ein Bau in erster Linie "funktionieren", ästhetische Überlegungen waren für ihn zweitrangig. Am Dessauer Bauhaus erfüllte er vor allem die Rolle eines Koordinators zwischen Gestaltung, Produktion und Lehre. Nach der Auflösung des Bauhauses in der NS-Zeit arbeitete er wie die meisten Bauhaus-Kollegen im Industriebau, zunächst wieder in Thüringen, nach Ende des zweiten Weltkrieges unter anderem in Oberfranken. |
| Zum 100. Geburtstag von Bauhaus-Meister Alfred Arndt bereitet das Bauhaus-Archiv in Berlin jetzt eine Sonderausstellung vor. Arndt, der als letzter berufener Bauhaus- Meister gilt, hatte 1929 seine Arbeit am Bauhaus Dessau aufgenommen. Eigentlich wollte Arndt Maler werden. Unter anderem hatte er bei Paul Klee, Wassilij Kandinsky und Oskar Schlemmer studiert. Neben seinem architektonischen Werk existiere auch ein umfangreiches malerisches Werk, das erstmals in größerem Umfang präsentiert werde, kündigte das Bauhaus-Archiv gestern abend an. Die Ausstellung findet vom 31. März bis 31. Mai statt. Am Anfang von Arndts Karriere standen Aufträge von Walter Gropius für Innenausstattungen. Erste Aufträge als freier Architekt erhielt er im südthüringischen Probstzella. Nach seinen Vorstellungen mußte ein Bau in erster Linie "funktionieren", ästhetische Überlegungen waren für ihn zweitrangig. Am Dessauer Bauhaus erfüllte er vor allem die Rolle eines Koordinators zwischen Gestaltung, Produktion und Lehre. Nach der Auflösung des Bauhauses in der NS-Zeit arbeitete er wie die meisten Bauhaus-Kollegen im Industriebau, zunächst wieder in Thüringen, nach Ende des zweiten Weltkrieges unter anderem in Oberfranken. |