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Bedarf Farben |
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| Kunst » Bedarf » Farben in Köln tätig; Hauptmeister der Kölner Malerschule in der Kunst » Bedarf » Farben 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts, einer der bedeutendsten Repräsentanten ihres weichen, zierlichen und noblen Stils. Offenbar hat er in den Niederlanden gelernt, beim MEISTER VON FLEMALLE (er war Zeitgenosse Rogiers van der WEYDEN) und wahrscheinlich auch bei den Brüdern LIMBURG. Sein Hauptwerk ist der Altar der Stadtpatrone, das Dombild im Kölner Dom. Ein 1447 datiertes Bild, Darbringung im Tempel, befindet sich in Darmstadt und eines aus dem Jahr 1455 in London (Gulbenkian College). Weitere Gemälde in Köln (Wallraf-Richartz: Maria im Rosenhag; Diözesan-Museum: Maria mit den Veilchen), außerdem in Frankfurt (Städel), London (National Gallery), München (Thronende Madonna mit dem Kind und weiblichen Heiligen; Maria im Rosenhag) und Nürnberg (Germanisches Museum: Kreuzigung mit Heiligen). Abb. 540, S. 406. Kunst » Bedarf » Farben Lokalfarbe, Eigenfarbe eines Gegenstandes, die von Lichtbedingungen unbeeinflußt ist. So ist Rot die Lokalfarbe von Lippen, obwohl sie unter bestimmten Lichteinwirkungen als bräunlich erscheinen. Im besonderen ist die Lokalfarbe die Eigenfarbe eines Gegenstandes im Bild, die nicht durch tonige Angleichung an andere Farben oder an den Gesamtton des Bildes verändert wird. Lombardo, Pietro (Carona/Luganer See um 1435 – Venedig 1515) und seine Söhne Tullio (geb. um 1455 – Venedig 1532) und Antonio (geb. um 1458 – Ferrara 1516); die bedeutendsten Bildhauer und Architekten Venedigs in ihrer Zeit. Pietro stammte aus der Lombardei und wird das erstemal 1464 in Padua erwähnt (Grabmal Rosellis auf dem Santo, um Kunst » Bedarf » Farben 1467), aber sein Stil läßt darauf schließen, daß er zuvor in Florenz gewesen ist. Vermutlich um 1467 ließ er sich in Venedig nieder und führte gemeinsam mit seinen Söhnen die größte Werkstatt der Stadt. Er schuf zahlreiche Grabmäler; das Mocenigo-Grab in SS. Giovanni e Paolo, 1481 vollendet, ist das bedeutendste unter ihnen. Von seiner Hand stammt außerdem das Grabmal Dantes in Ravenna. Auch hat er in Treviso gearbeitet. Typisch für seinen Stil sind die etwas untersetzten Figuren, die sanft modelliert und offenbar von der Antike beeinflußt sind, und seine Zurückhaltung in Form und Bewegung. Mit dem Palazzo Vendramin–Calergi (1481–1509) schuf er sein Hauptwerk der Palastarchitektur. Tullio stand in der Nachfolge seines Vaters, aber sein Stil ist leidenschaftlicher, dramatischer und noch Kunst » Bedarf » Farben spürbarer von der Antike geprägt. Als Baumeister schuf Tullio mit der Kirche S. Salvatore in Venedig sein Hauptwerk. Antonio hielt sich streng an die Klassik und spiegelte genau den Geschmack seiner Gönner wider, schließlich verfiel er in eine bloß dekorative Manier, z. B. bei seinen Arbeiten für die Este in Ferrara. Von Tullio und Antonio sind die meisten Schmuckplastiken und Statuen für Sta Maria dei Miracoli, eine Kirche, die ihr Vater erbaut hatte (1481 bis 1489), außerdem die perspektivisch ungleichen Reliefs am unteren Teil der Fassade der Scuola di S. Marco. Neben zahlreichen Werken in venezianischen Kirchen und im Dom von Treviso befinden sich Ar Kunst » Bedarf » Farben beitenTullios in NewYork (Metropolitan),Northampton/ Mass. (Smith College) und Wien (Kunsthistorisches Museum). Abb. 87, 154, S. 337, 348. London Group, 1913 gegründete und noch bestehende Vereinigung, in der sich die CAMDEN TOWN GROUP und die VORTIZISTEN sowie einige andere Künstler zusammenschlossen. GILMAN war der erste Präsident; zu den Mitgliedern gehörten SICKERT und Wyndham LEWIS. Kunst » Bedarf » Farben Longhi, Pietro (Venedig 1702 — das. 1785), it. Maler; Genremaler des venezianischen ROKOKO. Er hielt auf seinen sehr zahlreichen, meist nicht sehr großformatigen Bildern Szenen aus dem Alltagsleben der venezianischen Patrizier fest. Diese Bilder sind vor allem auch für den Historiker von Interesse. Schüler und Nachahmer haben ihn oft kopiert. Die größte Sammlung seiner Werke besitzt die Galleria Querini—Stampalia in Venedig; weitere Bilder in London, Mailand, New York und Washington. Abb. 294, S. 369. Loo, van, Malerfamilie flämischer Herkunft, die in Frankreich tätig war. Die bedeutendsten Mitglieder sind Jean-Baptiste, Carle und Louis-Michel. Jean-Baptiste (Aix-en-Provence 1684 — das. 1745) war der älteste aus der vierten Generation. Er arbeitete zunächst in Südfrankreich, 1714 bereiste er Norditalien und kam bis nach Rom, 1720 ließ er sich in Paris Kunst » Bedarf » Farben nieder und wurde 1731 Mitglied der Akademie. Bald gelangte er als Bildnismaler im Kreis um den Regenten zu Ansehen und malte auch ein Hofbildnis Ludwigs XV. 1737 ging er, ohne erkennbares Motiv, nach London, hatte auch hier großen Erfolg, und der Premierminister, Robert Wal-pole, wurde sein Gönner. Das Amt des Hofmalers allerdings erhielt er nicht, es war Ausländern nicht zugänglich. 1742 kehrte er nach Aix zurück. Arbeiten von ihm befinden sich in Aix, Brüssel, Glasgow, Leningrad (Eremitage : Bildnis Robert Walpole), London (National Portrait Gallery), New York (Historical Society), Paris (Louvre, Kirchen), Turin, Versailles und Worcester (Rathaus). Carle (Nizza 1705 — Paris 1765) war Jean-Baptistes Bruder und Schüler, er begleitete ihn 1714 nach Rom und 1720 zurück nach Paris. Nach Abschluß seiner Ausbildung in Paris ging er 1727 wieder nach Rom, arbeitete zwei Jahre in Turin und seit 1734 abermals in Paris. Ein Jahr später folgte seine Wahl in die Akademie, 1762 Kunst » Bedarf » Farben |