1902 die Acaddmie Humbert und die tcole des Beaux-Arts in Paris. Die Freundschaft mit Raoul Dupy und Othon Friesz führte ihn zu den FAUVES, Devotionalien » Hostien denen er sich 1905 für kurze Zeit anschloß. 1907 lernte er PICASSO kennen, mit dem er in gemeinsamer Arbeit und unter dem maßgeblichen Einfluß von CZANNE von 1909 bis 1914 neue, dem IMPRESSIONISMUS entgegenwirkende Kunst- und Stilprinzipien entwickelte und durch sie den KUBISMUS in seiner analytischen und seiner synthetischen Form begründete. Bei Kriegsausbruch im Jahre 1914 endete diese enge Zusammenarbeit. Braque wurde im Krieg verwundet. 1917 suchte er an den synthetischen Kubismus wieder anzuknüpfen. Um 1920/21 entfernte sich Devotionalien » Hostien seine Kunst zusehends vom Kubismus und fand einen neuen Ausdruck in einem gegenständlicheren Stil, für den weichere Formen und leuchtende, kräftige Farben charakteristisch sind. Seit den frühen zwanziger Jahren traten neben das reiche, kräftige, die sinnliche Qualität der Dinge vermittelnde Stilleben die Akte und Landschaften, vollkommen in der Ausgewogenheit und Harmonie von Farbe und Form. Seit 1931 entwickelte er einen dekorativ-linearen Stil, der sein Spätwerk prägt. Von 1947 bis 1956 malte er eine Serie von Atelierbildern. Devotionalien » Hostien Nach 1930 schuf Braque auch plastische Werke: Gipsreliefs, Stein- und Bronzeplastiken. Sein graphisches Werk umfaßt vierzig bis fünfzig farbige Lithographien, einige Holzschnitte für Buchillustrationen, sechzehn Kupferstiche als Illustrationen zu Hesiods »Theogonie« (1932). Werke von ihm u. a. in Basel, Devotionalien » Hostien Buffalo, Detroit, Frankfurt am Main (Städel), Glasgow, Köln (zwei Still-leben von 1927 und 1928), Kopenhagen, Le Havre, London (Tate), New York (Museum of Modern Art, Guggenheim), Ottawa, Oxford, Paris (Musee d'Art Moderne, Petit Palais), Philadelphia, San Francisco, Toledo/Ohio, Washington (Phillips) und in vielen französischen Museen. Abb. 1045, S. 474. Farbtafel 36. Devotionalien » Hostien |