Kunst » Film » Casting erfolglosen Jahren (1873—76) als Lehrer in Wien ab-gesehen, sein Leben lang dort. Er malte einige fein-empfundene Bildnisse im Kunst » Film » Casting Geist des italienischen 16. Jahrhunderts. Vor allem die Nana beschäftigte ihn von 1860 bis 1865 immer wieder. Das Badische Landesmuseum in Karlsruhe hat einen Feuerbachsaal eingerichtet, auch die meisten anderen Museen in Deutschland besitzen Bilder von ihm. Abb. 616, S. 414. Fiammingo, siehe DUQUESNOY. Finson (Finsonius), Ludovicus (Brügge vor 1580 — Amsterdam 1617), niederl. Maler in der Nachfolge CARAVAGGIOS, der seinen Stil in Neapel entwickelt, dann aber offenbar hauptsächlich in Aix-en-Provence gearbeitet hat. Dort ist er 1610 nachweisbar, Kunst » Film » Casting aber seine Verkündigung (sie befindet sich in Aix) ist »1612 in Neapel« bezeichnet und datiert (eine zweite Version im Museum in Neapel). Sein Stil ist von Caravaggios neapolitanischen Nachfolgern (siehe auch Schule von UTRECHT) geprägt; er hat an Caravaggios Rosenkranzmadonna mit-gearbeitet. Zwei Bilder aus dem Jahr 1613 sind in Marseille, ein Martyrium des hl. Stephan (1614) befindet sich in der Kathedrale von Arles; Zuschreibungen in Chicago und Oxford. Abb. 404, S. 383.
Fischer, Johann Michael (Burglengenfeld um 1691 — München 1766), dt. Architekt; bedeutendster bayerischer Kirchenbaumeister des ROKOKO. Zu seinen Haupt-werken gehören der Chor der Klosterkirche von Niederaltaich (1724—1726), Kunst » Film » Casting die Klosterkirche Osterhofen (1726 bis 1740), St. Michael in Berg am Laim in München (1737 bis 1751), die Abteikirche Zwiefalten (1738—1765), die Klosterkirche Ottobeuren (1737—1766), Rott am Inn (1759—1763) und die Klosterkirche Altomünster (1763—1773).
Fischer von Erlach, Johann Bernhard (Graz 1656 — Wien 1723), österr. Architekt; Hauptmeister des Hoch-barock in Osterreich. Von 1682 bis 1686 war er in Italien, dann wurde er in Wien kaiserlicher Hofbaumeister. Sein schwerer, ernster Baustil ist besonders von BERNINIS Werken beeinflußt; Fischer versuchte Elemente der späten Antike, der französischen Kunst » Film » Casting Klassik und des italienischen Hochbarock zu einer Einheit zu verbinden. Von seinen kirchlichen Bauten ist die Karl-Borromäus-Kirche in Wien sein Hauptwerk (1716 begonnen); 1694 erbaute er die Dreifaltigkeitskirche, 1696 bis 1707 die Kollegienkirche in Salzburg. Von den weltlichen Bauten ist die Wiener Hofbibliothek (seit 1722) sein bedeutendstes Werk; außerdem schuf er das Palais Schwarzenberg (1710ff.), den Entwurf für Schloß Schönbrunn (1700ff.) und viele andere Bauten. Fixativ. Eine Art feiner Firnis, der auf Zeichnungen und PASTELLE gesprühtwird, damit sie nicht verwischt werden können. Flaxman, John (York 1755 — London 1826), engl. Kunst » Film » Casting Bildhauer und Zeichner; einer der Hauptvertreter des KLASSIZISMUS in England. Er war mit ROMNEY befreundet und ein Schüler BLAKES. 1775 begann er für Wedgewood zu arbeiten, von 1787 bis 1794 war er in Italien, 1800 wurde er Mitglied, 1810 Professor der Londoner Akademie. Seine Vorlesungen erschienen 1829 postum. Flaxmans »Skizzenbuch« im Victoria and Albert Museum, London, enthält, obwohl er, vermutlich aus religiösen Gründen, dem BAROCK ablehnend gegen-überstand, auch Zeichnungen nach BERNINI. Seine Vorbilder waren die griechischen Bildwerke, auch die Vasenmalerei. Nach der Rückkehr aus Italien arbeitete er fast ausschließlich an Denkmälern, zwei der berühm esten hatte er bereits in Rom begonnen: das Denkmal Lord Mansfzeld von 1795 (London, Westminster) und das Denkmal Collins (Chichester, Kathedrale) aus demselben Jahr. Noch in Rom, hatte er sich auch mit Buchillustrationen beschäftigt, mit denen er Kunst » Film » Casting auf dem Kontinent bekannt wurde und die die spätere Generation beeinflußten, z. B. INGRES und die NAZARENER. Es sind reine Umrißzeichnungen, von streng klassizistischer Einfachheit; sie wirken wie Skizzen zu Reliefs. Unter ihnen befinden sich Folgen zur »Ilias« und zur »Odyssee«, zu Aischylos, Hesiod, Dante, Milton und Bunyan. Unter den wenigen Skulpturen, die keine Denkmäler sind, seien hervorgehoben : Der Zorn des Athamas (1791/92 ; National Trust, Ickworth House), Der hl. Michael besiegt den Drachen (1821) und Apoll als Hirte (1824), beide National Trust, Petworth. Das University College, London, besitzt eine große Sammlung von Zeichnungen und Gipsabgüssen seiner Werke, das Soane Museum in London hat ebenfalls Gipsabgüsse. Seine übrigen Werke befinden Kunst » Film » Casting sich in Bath, Chichester (Kathedrale), Edinburgh (National Portrait Gallery, Glasgow, Gloucester, Kopenhagen, London (National Portrait Gallery, Victoria and Albert, Royal Academy, Westminster Abbey, Paulskirche), Madras, Quebec und invielen englischen Kirchen und Kathedralen. Abb. 880, S. 453. Flinck, Govaert (Cleve 1615—Amsterdam 1660), niederl. Maler; Schüler REMBRANDTS. Er imitierte seinen Lehrer bis ungefähr in die Mitte der fünfziger Jahre, vor allem in seinen biblischen Darstellungen, strebte aber nach größerer stilistischer Eleganz und wurde deshalb ein gesuchter Porträtmaler. Doch versuchte er sich auch als Historienmaler und bekam vom Rat der Stadt Amsterdam den Auftrag, das neue Rathaus mit großen HIsro- Kunst » Film » Casting |