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Film Filmverleih |
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| Kunst » Film » Filmverleih er zu den Meistern des BAUHAUSES gehörte, an dem er von 1919 bis 1933 lehrte. Ideen und Stilelemente des Kubismus aufgreifend, schuf er in Stadtansichten, Architekturbildern, Landschaften und Seestücken mit Segelschiffen eine sehr persönliche, die Gegenstände prismatisch brechende und in linear begrenzte Flächen umsetzende Formensprache. Bilder von ihm besitzen viele amerikanische und deutsche Museen, u. a. das Museum of Modern Art in New York und das Wallraf-Richartz-Museum in Köln. Abb. 1049, S. 476. Ferguson, William Gowe (Schottland 1632 — um 1695), schott. Maler; malte STILLEBEN, und zwar so genau in der Art der Holländer, daß er oft mit ihnen, z. B. mit Jan WEENIX, verwechselt worden ist. Er war in England und Holland tätig. Vier seiner Bilder Kunst » Film » Filmverleih befinden sich in Edinburgh, andere in Barnsley, Berlin, London (Tate, Victoria and Albert, Ham House) u. a. Abb. 473, S. 395. Ferneley, John (1782 — Milton Mowbray 1860), engl. Maler; wählte mit Vorliebe Themen aus dem Gebiet des Sports, die vor allem durch Reproduktionen sehr populär wurden. 1809/10 arbeitete er in Irland. Sein Bay Horse (1826; London, Tate) ist typisch für seinen Stil. Abb. 901, S. 456. Ferrari, Gaudenzio (Valduggio/Piemont 1471/81 – Mailand 1546), it. Maler; Vertreter der lombardischen Schule, der LEONARDOS Einfluß mit der Malweise PERUGINOS und CORREGGIOS vereinigte und gelegentlich auch Stilelemente der altdeutschen Malerei aufnahm. Er malte vor allem Freskenzyklen: in Sacro Monte, Varallo (1517 begonnen), in S. Cristoforo, Vercelli (1529–1532) Kunst » Film » Filmverleih und in Saronno (1534—1536) in der Lombardei. Die Fresken von Sacro Monte zeigen in ihrer Uberladenheit den Einfluß deutscher Vorbilder; diese Überfülle wird noch durch die Terrakottafiguren von Ferraris Hand betont, welche die illusionistische Wirkung verstärken. Bilder von Ferrari befinden sich in Amsterdam, Bergamo, Berlin, London (National Gallery), Mailand (Brera, Poldi-Pezzoli, Castello und in Kirchen), Paris (Louvre), Sarasota/Florida, Turin. Abb. 155, S. 348. Ferri, Giro (Rom 1628/34 — das. 1689), it. Maler ; stand in der Nachfolge PIETRO DA CORTONAS, dessen Fresken im Palazzo Pitti in Florenz er zum Teil Kunst » Film » Filmverleih vollendete. Er arbeitete vor allem in Rom, Florenz und Bergamo und zeichnete auch für den HOLZSCHNIrr. Abb. 274, S. 367. Feti (Fetti), Domenico (Rom 1589 — Venedig 1623), it. Maler; begann als Nachfolger der CARAVAGGIONachahmer und Bewunderer ELSHEIMERS. Kardinal Ferdinando Gonzaga, der Herzog von Mantua, berief ihn 1613 als Hofmaler; 1621 ging er nach Venedig; dort wurde er 1622 seßhaft. 1623 erkrankte er schwer, dies ist die letzte überlieferte Nachricht aus seinem Leben. In Mantua hatte er Rubensporträts gesehen, in Venedig lernte er die venezianische Schule kennen; beide Ein-drücke, zusammen mit seiner frühen Vorliebe für die Werke Elsheimers, bestimmen seinen Stil und seine Motivwahl: Er schuf kleine GENREBILDER, die meist ein Gleichnis darstellen; sie sind großzügig im Aufbau und reich in der Farbgebung. Er malte einige Kunst » Film » Filmverleih Fresken in Mantua, sie sind aber weniger bedeutend. Bilder von ihm in Berlin (Elias in der Wüste), Dresden (12 Bilder, u. a. David mit dem Haupte Goliaths), Florenz (Uffizi, Pitti), Frankfurt (Städel), Hampton Court (Besitz des englischen Königshauses), Manchester, Mantua (Palazzo und Dom), München (Ecce Homo, Himmelfahrt Mariae), New York (Metropolitan), Paris (Louvre), Venedig (Accademia), Washington (National Gallery), Wien (9 Bilder, darunter Moses vor dem brennenden Dornbusch und Das Gleichnis von der köstlichen Perle) und York. Abb. 280, S. 366. Feuerbach, Anselm (Speyer 1829 — Venedig 1880), dt. Maler; neben BöcKLIN einer der Hauptvertreter der deutschen ROMANTIK, der sich Italien und der italienischen Kunst, namentlich RAFFAEL verschrieb. Er studierte in Düsseldorf, München und Antwerpen, Kunst » Film » Filmverleih arbeitete 1852/53 in COUTURES Atelier in Paris und wurde gleichzeitig auch von COURBET und DELACROIX beeinflußt. 1855 ging er nach Italien und blieb, von drei erfolglosen Jahren (1873—76) als Lehrer in Wien ab-gesehen, sein Leben lang dort. Er malte einige fein-empfundene Bildnisse im Geist des italienischen 16. Jahrhunderts. Vor allem die Nana beschäftigte ihn von 1860 bis 1865 immer wieder. Das Badische Landesmuseum in Karlsruhe hat einen Feuerbachsaal eingerichtet, auch die meisten anderen Museen in Deutschland besitzen Bilder von ihm. Abb. 616, S. 414. Fiammingo, siehe DUQUESNOY. Kunst » Film » Filmverleih Finson (Finsonius), Ludovicus (Brügge vor 1580 — Amsterdam 1617), niederl. Maler in der Nachfolge CARAVAGGIOS, der seinen Stil in Neapel entwickelt, dann aber offenbar hauptsächlich in Aix-en-Provence gearbeitet hat. Dort ist er 1610 nachweisbar, aber seine Verkündigung (sie befindet sich in Aix) ist »1612 in Neapel« bezeichnet und datiert (eine zweite Version im Museum in Neapel). Sein Stil ist von Caravaggios neapolitanischen Nachfolgern (siehe auch Schule von UTRECHT) geprägt; er hat an Caravaggios Rosenkranzmadonna mit-gearbeitet. Zwei Bilder aus dem Jahr 1613 sind in Marseille, ein Martyrium des hl. Stephan (1614) befindet sich in der Kathedrale von Arles; Zuschreibungen in Chicago und Oxford. Abb. 404, S. 383. Kunst » Film » Filmverleih |