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Kunst » Fotografie RIENBILDERN auszustatten. Kunst » Fotografie Doch Flinck starb, bevor er die Arbeit ausführen konnte, sie wurde dann auf verschiedene andere Künstler verteilt, u. a. auch auf Rembrandt. Er ist vertreten in Amsterdam (Rijksmuseum), Antwerpen, Berlin, Boston (Museum), Braunschweig, Dresden (Bildnis Rembrandts im roten Mantel), Dublin, Kapstadt, London (National Gallery, Wallace), Lenin-grad, München, New York (Metropolitan), Paris (Louvre), Rotterdam, Wien u. a. Abb. 445, S. 389.
Floris, Frans, eigentlich de Vriendt (Antwerpen um 1517 — das. 1570), niederl. Maler, Radierer und Zeichner; er war in Italien und studierte die Werke MICHELANGELOS, RAFFAELS, der MANIERISTEN und die Antike. 1540 wurde er in die Gilde von Antwerpen aufgenommen und blieb den Rest seines Lebens in seiner Vaterstadt ansässig. Floris ist der Kunst » Fotografie Hauptvertreter der ROMANISTEN in den Niederlanden. Arbeiten von ihm in Amsterdam (Rijksmuseum), Antwerpen, Berlin, Brüssel, Dresden, Florenz (Uffizi), Den Haag, Madrid, München (Mann mit roter Mütze), Wien (Das jüngste Gericht, 1565; Brustbild eines Knaben) u. a. Seine Söhne, Jan Battista und Frans, waren ebenfalls Maler. Frans arbeitete in Rom. Abb. 382, S. 380.
Fontainebleau, Erste und Zweite Schule von. Erste Schule von Fontainebleau nennt man die Verbindung aus
manieristischer Malerei und plastischer Stuckdekoration, mit der die Italiener Rosso, PRIMATICCIO und Niccolo dell'ABBATE die französischen Schlösser und vor allem Fontainebleau unter der Regierung Franz' I. ausgestattet haben. Der Stil setzt mit Kunst » Fotografie Rossos Ankunft in Frankreich im Jahre 1530 ein und wurde unter Abbate bis um 1560 fortgeführt. Die erlesene Eleganz PARMIGIANINOS ist für die Erste Schule von Fontainebleau charakteristisch. Die Zweite Schule von Fontainebleau versuchte sich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts unter Heinrich IV. an derselben dekorativen Form. Die Schloßausstattungen dieser Schule sind stark beschädigt; der Ovale Saal in Fontainebleau ist repräsentativ für ihren Stil. Zur Zweiten Schule gehören keine so bedeutenden Meister wie zur Ersten. Zu nennen sind Ambroise Dubois (1542/43 bis 1614), Toussaint Dubreuil (1561—1602) und Martin Freminet (1567—1602). Abb. 195, 675, 676, S. 356, 426.
Fontana, Domenico (Melide/Tessin 1543 — Neapel 1607), schweiz.-it. Architekt; Hauptmeister des Frühbarock. Er schulte sich in Rom an MICHELANGELD und den Werken der Antike und wurde unter Papst Sixtus V. Hauptbaumeister. Zahlreiche Kunst » Fotografie römische Kirchen, Brunnen, Straßen- und Platzanlagen entstanden unter seiner Leitung. Seit 1585 setzte er die Arbeiten am Lateranspalast und Quirinalspalast fort, errichtete den Obelisk auf dem Vorplatz von St. Peter und entwarf die Treppe bei Sta Trinitä dei Monti. Fontana gehörte zu den Künstlern, die dem barocken Rom Gestalt gegeben haben.
Foppa, Vincenzo (Brescia 1427 — das. um 1515), it. Maler; Hauptvertreter der lombardischen Schule. Später wandelte sich sein Stil am Vorbild LEONARDOS. Vermutlich war er Schüler des Paduaners SQUARCIONE, des Lehrers von MANTEGNA. Sein erstes datiertes Werk, eine Kreuzigung (1465; Bergamo), zeigt den Einfluß Jacopo BELLINIS, Foppas spätere Werke sprechen sehr dafür, daß er die Arbeiten von Jacopos Sohn Giovanni und seinem Schwiegersohn Mantegna gekannt hat. Von 1456 bis 1490 war er in Pavia tätig und wurde häufig von den Herzögen von Mailand beschäftigt. Er malte u. a. auch Fresken für die Portinari-Kapelle von S. Kunst » Fotografie Eustorgio in Mailand; andere Bilder von ihm in Mailand (Brera, Castello, Poldi-Pezzoli), außerdem in Baltimore (Walters), Bergamo, Berlin, Brescia (Accademia, Carmine), London (National Gallery, Wallace), New York (Metropolitan), Pavia, Philadelphia (Johnson), Washington (National Gallery) und Worcester/Mass. Abb. 116, S. 342.
Forain, Jean-Louis (Reims 1852 — Paris 1931), franz. Graphiker und Maler; er arbeitete seit 1876 als Zeichner und Illustrator für satirische Pariser Zeitungen. REMBRANDT, GOYA, MANET und vor allem DAUMIER, der erste kritische Karikaturist, beeinflußten ihn; er war ein Freund und Nachfolger DEGAS' und stellte viermal, von 1879 bis 1886, mit den IMPRESSIONISTEN aus. Bis 1909 wählte er seine Themen vor allem aus dem Pariser Leben, gelegentlich griff er auch politische Skandale auf, z. B. den Finanzkrach um den Panamakanal. Nach 1909 beschrieb er soziale Elendszustände und die Gefühllosig-
keit und Unmenschlichkeit des Gerichtswesens. Kunst » Fotografie Daneben entstanden Illustrationen zum Alten Testament. Seine Graphiken sind vor allem lichte Aquarelle, Sepiazeichnungen und Pastelle in lockerer, impressionistischer Konturführung, bewegt und von beißender, kritischer Prägnanz, sie erinnern sehr an Daumiers Stil. Forain ist vertreten in Boston (Museum), Chicago, Dresden, London (Courtauld, Tate), Paris (Louvre), Washington u. a. Abb. 785, S. 442.
Fouquet, Jean (Tours um 1420 — das. vor 1481), franz. Maler; der berühmteste Maler des 15. Jahrhunderts in Frankreich. Zwischen 1443 und dem Februar 1447 war er in Italien und in Rom, dort soll er ein heute verschollenes Bildnis Papst Eugens IV. gemalt haben; eine sichere Zuschreibung wäre davon abhängig, ob Jean der Franzose mit »Giachetto francoso« identisch ist, die Frage ist noch ungeklärt. Vermutlich reiste er 1446 mit einer französischen Gesandtschaft nach Rom, vielleicht wollte er auch die Erlaubnis zum Eintritt in einen Priesterorden erlangen, denn es gibt einen Brief Nikolaus' V. an » Johann Fouquet Juniori clerico ... « aus dem Jahre 1449. 1448 war er wieder in Tours, begann bald darauf für Karl VII. zu arbeiten und wurde 1475 Hofmaler Kunst » Fotografie