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Kunst » Gesang » Karaoke auf das Genre zurück, in unseren Tagen lebt es bei SICKERT, der
CAMDEN TOWN GROUP, den EUSTON ROAD PAINTERS und
den Realisten weiter. Genter Altar, siehe EYCK. Kunst » Gesang » Karaoke
Gentile da Fabriano (Fabriano um 1370 — Rom 1427), it. Maler; zum erstenmal 1408 in Venedig erwähnt. 1409 arbeitete er im Dogenpalast an historischen Fresken, die von PISANELLO vollendet wurden (später zerstört). Von 1422 bis 1425 war er in Florenz tätig. Hier vollendete er 1423 das glänzende Altarbild Anbetung der Heiligen Drei Könige (Uffizien). Es ist ein Haupt-werk der späten GOTIK und hatte großen Einfluß auf die Florentiner Kunst. Danach malte er dasQuaratesi-Altarbild (im Mai 1425 vollendet); das Mittelbild, eine Madonna, befindet sich im Besitz des englischen Königshauses, andere Teile in den Uffizien, im Vatikan und in Washington. 1425 verließ er Florenz und arbeitete in Siena und Orvieto; 1427 malte er Fresken in der Kunst » Gesang » Karaoke Lateransbasilika in Rom; sie sind heute zerstört. Sein Stil ist elegant und gefällig, realistische Anklänge mischen sich bereits in die Gotik. Probleme der PERSPEKTIVE, der Raumgestaltung, mit denen sich MASACCIO, der genau in derselben Zeit wie Gentile in Florenz tätig war, beschäftigte, interessierten ihn überhaupt nicht (vgl. die Madonna im Besitz des englischen Königshauses und Masaccios Pisaner Polyptychon in der Londoner National Gallery). Weitere Bilder Gentiles befinden sich in Berlin (Thronende Maria mit dem Kinde und zwei Heiligen), Harvard (Universität), Mailand (Brera, Poldi-Pezzoli), New York (Metropolitan), Orvieto, Paris (Louvre: ein Teil der Anbetung aus den Uffizien), Perugia, Pisa, Washington (National Gallery), Wien (Die Steinigung des hl. Stephanus), Yale University. Abb. 54, 55, S. 330.
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Gentileschi, Orazio (Pisa 1563 — London 1639), it. Maler; stand in der Nachfolge CARAVAGGIOS. Um 1623/24 arbeitete er in Paris und kam 1626 als Hofmaler Karls I. nach London. Bis zu seinem Tod blieb er in England und führte gemeinsam mit HONTHORST dort Caravaggios Stil ein. Er malte Fresken und Tafelbilder; Arbeiten von ihm in Berlin (Landschaft mit dem hl. Christophorus), Birmingham, Fabriano (Dom und Kirchen), Florenz (Pitti), im Besitz des englischen Königshauses, in Madrid, Mailand, München (Zwei Frauen vor einem Spiegel), Paris (Louvre), Rom (Corsini und Kirchen), Washington (National Gallery) und Wien (Die Ruhe auf der Flucht nach Agypten).
Seine Tochter Artemisia (um, 1597—1651/53) war eben-falls Malerin, sie schloß sich dem Stil ihres Vaters an, folgte ihm nach England und war später in Neapel tätig. Abb. 241, S. 363.
Gerard, Fran9ois (Rom 1770 — Paris 1837), franz. Maler ; Kunst » Gesang » Karaoke Vertreter des KLASSIZISMUS in Frankreich. Während er seit 1786 bei DAVID Schüler war, verdiente er seinen Lebensunterhalt als Stecher; in der Revolutionszeit erhielt er, um nicht Soldat werden zu müssen, durch Davids Fürsprache ein Richteramt im Revolutionstribunal. Um dieser schrecklichen Pflicht zu entgehen, schützte er Krankheiten vor. 1795 machte er sich einen Namen als Bildnismaler und wurde im ersten Kaiser-reich der Rivale Davids in der Gunst des Hofes. Auf seinen Vorschlag hin malte z. B. David auf seinem großen Krönungsbild nicht die Szene, in der der Kaiser sich selbst krönt, sondern den Augenblick, in dem er Josephine die Krone aufs Haupt setzt. Später herrschte erbitterte Feindschaft zwischen den beiden Künstlern, auch zwischen Gerard und GROS. Die Kollegen nahmen ihm übel, daß er sein Mäntelchen so schnell nach dem Wind hängte, als die Bourbonen wieder an die Macht kamen, Kunst » Gesang » Karaoke und sich um die Ernennung bei Hofe bemühte. Ludwig XVIII. adelte ihn, und er führte ein großes Atelier mit zahlreichen Gehilfen, die ihm bei seinen glatten, prächtigen und etwas oberflächlichen Porträts zur Hand gingen. Diese Bildnisse wetteifern zwar mit denen LAWRENCES in ihrer Leichtigkeit und Gefälligkeit, aber es fehlt ihnen die handwerkliche Sicherheit und der scharfe Blick, der Davids Werke auszeichnet. Arbeiten Gerards befinden sich in Paris (Louvre, Carnavalet), Versailles und London (Wellington) u. a. Abb. 745, S. 436.
Gerhaert, Nicolaus, von Leyden oder Leyen (geb. um 1420/30 — Wiener Neustadt um 1743), niederl.-dt. Bildhauer; wichtiger Meister der Spätgotik. Das erstemal wird er 1462 in Trier erwähnt, in diesem Jahr datierte und bezeichnete er das Grabmahl des Erzbischofs Jacob von Sierck (Diözesanmuseum), von 1463 bis 1467 war er in Straßburg. 1467 entstand ein Steinkruzifix (Baden-Baden), dann ging er nach Wien und arbeitete an einem Grabmal für Friedrich III. (Stephansdom). In Gerhaerts Stil mischen sich harmonisch die Züge der GOTIK und die ersten Kunst » Gesang » Karaoke Elemente des REALISMUS. Andere Werke von ihm sind in Chicago, Downside Abbey/Somerset, Frankfurt

am Main, New York (Metropolitan), Passau (Dom) und Ranshofen. Eine sehr schöne Madonna wurde im zweiten Weltkrieg in Berlin zerstört. Abb. 621, S. 414.
Gericault, Theodore (Rouen 1791 - Paris 1824), franz. Maler und Graphiker; wurde 1808 Schüler bei Carle VERNET, verließ ihn aber nach zwei Jahren wieder (»Ein einziges meiner Pferde würde sechs der seinen verschlungen haben«, sagte er) und wechselte zu GufRIN über, in dessen Werkstatt auch DELACROIX lernte. Er war sehr von GROS beeinflußt, vor allem in der Pferdemalerei und seiner Wahl zeitgenössischer Themen. Kunst » Gesang » Karaoke