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Gesang Unterricht |
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| Kunst » Gesang » Unterricht »Vortizisten«, trat aber 1914 der französischen Armee bei und fiel im Krieg, bevor er seinen Stil als Bildhauer voll Kunst » Gesang » Unterricht entfalten konnte. Am besten lernt man ihn wohl an Hand seiner sehr exakten Zeichnungen kennen, Tierstudien, bei denen die strenggezogene Linie die Ge schmeidigkeit etwa eines Pumas oder Jaguars lebendig macht. Er ist gut vertreten in der Londoner Tate Gallery, aber auch in Chicago, Liverpool, Manchester, NewYork (Metropolitan,Museum of ModernArt), Southampton u. a. Abb. 1124, S. 484. Gauguin, Paul (Paris 1848 – Fatu-Iwa/Marquesas-Inseln 1903), franz. Maler; einer der bedeutendsten Vertreter der nachimpressionistischen Malerei. Einen Teil seiner Kunst » Gesang » Unterricht Kindheit verbrachte er in Peru, die Familie seiner Mutter stammte von dort. Von 1865 bis 1871 fuhr er zur See, 1871 wurde er Börsenmakler, betätigte sich zugleich als Sonntagsmaler, sammelte die Bilder der IMPRESSIONISTEN und stellte von 1881 bis 1886 mit ihnen aus. 1883 gab er seinen Beruf auf. Nach vielen Auseinandersetzungen trennte er sich von seiner Familie und lebte in der Bretagne, in Pont-Aven und Le Pouldu. Hier arbeitete er von 1886 bis 1890; in diese Zeit fielen Besuche in Paris, eine Reise nach Panama und Martinique im Jahr 1887 und eine unglücklich verlaufene Zusammenarbeit von zwei Monaten mit van GOGH in Arles (1888). 1891 ging er nach Tahiti, kehrte 1893 aus Geldmangel vor-übergehend nach Paris zurück, ließ sich aber 1895 wieder auf den Südseeinseln nieder. Seine Gesundheit war angegriffen, im Streit mit Seeleuten in der Bretagne war er 1895 ernsthaft verwundet worden. Seine letzten Jahre verbrachte er in Armut, Krankheit und dauerndem Hader mit den Kolonialherren, weil er sich für die Rechte der Eingeborenen Kunst » Gesang » Unterricht einsetzte. Sein Frühwerk steht den Impressionisten nahe, vor allem PISSARRO und CZANNE, aber nach 1886, als er seine Arbeiten auf der achten und letzten Impressionistenausstellung gemeinsam mit SEURAT ausstellte, bemühte er sich um eine größere Farbigkeit seiner Palette, und dieses Bestreben verstärkte sich noch nach seiner Reise nach Martinique. 1888 begegnete er in Pont-Aven Emile BERNARD, dessen genaue Kenntnis der mittelalterlichen Kunst Gauguins Interesse für Eingeborenenplastik, die Kunst Japans, die Romanik und die Kunst des Nahen und Fernen Ostens sehr entgegenkam. Das bestärkte ihn darin, sich von den Impressionisten zu trennen und das Streben nach Wiedergabe der Natur zugunsten des Bernardschen Cloisonismus aufzugeben. Seine Ablehnung der westlichen Zivilisation trieb ihn dazu, in die Südsee auszuwandern. Dort wollte er eine Kunst entwickeln, die frei war von den Konventionen des Naturalismus und das einfache Leben Kunst » Gesang » Unterricht unter unverbildeten, primitiven Menschen widerspiegelte. Sein Stil, die großen, klaren, leuchtenden Farbflächen mit ihren deutlichen Konturen, bei denen vor allem der japanische Farbholzschnitt eine prägende Rolle gespielt hat, wurde entscheidend für die ungegenständliche Malerei des 20. Jahrhunderts und zunächst auch für die NABIS. Arbeiten Gauguins befinden sich in Baltimore, Basel, Birmingham (Barber), Boston (Museum), Brüssel, Buffalo, Chicago, Cleveland/Ohio, Dresden (Zwei Frauen von Tahiti) Edinburgh (National Gallery), Essen, Glasgow, Grenoble, Hartfort/Conn., Indianapolis, Kansas City, London (Tate, Courtauld), Los Angeles, Manchester (City Museum), Minneapolis, Moskau, München (Bretonische Bäuerinnen; Die Geburt Christi), Kunst » Gesang » Unterricht Newcastle, New York (Metropolitan, Museum of Modern Art), Oslo, Ottawa, Paris (Louvre, Petit Palais, Jeu de Paume), Prag, Reims, Stockholm, Toledo/Ohio. Washington (National Gallery, Phillips) u. a. Abb. 986, S. 468. Gaulli, siehe BACIccrA. Gebhardt, Eduard von (St. Johannis/Estland 1838 — Düsseldorf 1925), dt. Maler; vor allem religiöse Bilder. Von 1855 bis 1857 war er Schüler der Petersburger Akademie, kam dann über Düsseldorf nach Belgien und Holland und wurde dort besonders von den alten Niederländern stark beeindruckt. Nach Aufenthalten in Wien, München und Karlsruhe kam er 1860 nach Düsseldorf in das Atelier von Wilhelm Sohn, seit 1875 war er Lehrer an der dortigen Akademie und einer der bedeutendsten Vertreter der Düsseldorfer Malerschule. Seine Themen wählte Gebhardt, der sich an der spätnazarenischen Auffassung schulte, mit Vorliebe aus dem Stoffkreis der Kunst » Gesang » Unterricht Bibel und besonders des Neuen Testaments; daneben schuf er zahlreiche Genreszenen. In Loccum und Düsseldorf malte er auch Freskenfolgen. Tafelbilder befinden sich in Berlin (Abendmahl, 1872), Dresden (Brustbild eines alten Mannes), Düsseldorf, Elberfeld, Hamburg (Kreuzigung Christi) u. a. Geddes, Andrew (Edinburgh 1783 — London 1844), engl. Maler und Radierer; studierte seit 1807 an den Schulen der Royal Academy, traf hier WILKIE und wurde sein lebenslanger Freund. 1810 bis 1814 malte er in Edinburgh Bildnisse, dann kehrte er nach London zurück, unternahm 1828 Reisen nach Frankreich, Deutschland und Italien und wurde 1832 in die Akademie aufgenommen. Seine in makelloser Technik gemalten Porträts wirken durch Unmittelbarkeit; charakteristisch sind die nuancierten Grautöne. Seine Modelle haben im Typ Ähnlichkeit mit denen der gefühlvollen, unbestimmten NAZARENER. Er ist gut in Edinburgh vertreten. Abb. Kunst » Gesang » Unterricht |