Geschichte

 Startseite » Kunst » Geschichte



Webseiten zum Thema Geschichte


Geschichte :: Stile (0)
Geschichte :: Maler (0)
Geschichte :: Techniken (0)
Geschichte :: Literatur (0)
Geschichte :: Theater (0)
 
 :: Geschichte :: http://www.gasthof-zur-eintracht.de
Backnang...
Hotel in Backnang
http://www.gasthof-zur-eintracht.de  - Zuletzt aktualisiert am: 18.02.2006




  


Weitere Themen, die Sie auch interessieren könnten:

Kunst » Geschichte Christi vorausweist. In den untersten und dunkelsten Feldern, den Stichkappen zwischen den Fenstern, die Decke und Wand verbinden, sind die Ahnen Christi dargestellt. Der mächtige Ent-
Kunst » Geschichte
wurf dieser Decke, ihre Ausarbeitung und Durchführung hat Michelangelo sicher vom Grabmal Julius' II. abgelenkt, aber sobald das Werk fertig und er nach Florenz zurückgekehrt war (1513—1516), um wieder für die Medici zu arbeiten, beschäftigte er sich wieder mit dem Grabmal.
Sein neuer Auftraggeber, Papst Leo X., ein jüngerer Sohn von Lorenzo de' Medici, den Michelangelo von Jugend auf kannte, gab ihm den Auftrag, die Fassade Kunst » Geschichte von San Lorenzo, der mediceischen Familienkirche in Florenz, zu vervollständigen. Michelangelo grübelte jahrelang darüber, kam aber zu keinem Ergebnis. 1520 begann er mit dem Entwurf zur Medicikapelle, einem Mausoleum für vier Mitglieder der Familie. Die Kapelle sollte mit dem Namen Lorenzo de' Medicis verbunden sein. 1521 starb Leo X., und erst nach dem Pontifikats-beginn des nächsten Medici-Papstes, Clemens' VII. im Jahre 1523, nahm Michelangelo den Plan für das Mausoleum wieder auf. Die Arbeit begann tatsächlich im Jahr 1524, gleichzeitig sollte er die Laurenziana-Bibliothek für das Kloster der gleichnamigen Kirche entwerfen. Beide Bauwerke stellen einen Wendepunkt in der Geschichte der Architektur dar, aber die plastische Ausstattung der Kapelle ist, obwohl sie ein wichtiges Element des Ganzen sein sollte, niemals fertig geworden. Die Figuren Giulianos und Lorenzos de' Medici Kunst » Geschichte sitzen auf ihren Sarkophagen über den symbolischen Gestalten von Zeit und Ewigkeit (Tag und Nacht, Abend- und Morgendämmerung), die von jeher das tätige und betrachtende Leben veranschaulichen und die zu Michelangelos besten Schöpfungen gehören. Die unvollendet gebliebene Madonna mit dem Kind sollte der Mittelpunkt der gesamten Ausstattung werden. 1527 wurden die Mediceer wieder aus Florenz vertrieben, Michelangelo, der trotz seiner Verbundenheit mit dem Herzogshaus republikanisch gesinnt war, nahm aktiv an der Verteidigung der Stadt bis zur Kapitulation im Jahre 1530 teil, wenn er auch 1529 in einer Anwandlung von Panik geflohen war. Nach der Wiedereinsetzung der Medici wurde ihm gnädig verziehen, und er arbeitete intensiv weiter an der Kapelle, die zum Ruhm des Hauses geplant war. 1534 verließ er Florenz, ließ sich in Rom nieder und lebte dort für die restlichen 30 Jahre seines Lebens. Sein nächstes großes Werk, das jüngste Gericht an der Altarwand der Sixtinischen Kapelle, steht im denkbar größten Gegensatz zu seinem eigenen Deckengemälde. 1536 fing Kunst » Geschichte er mit der Arbeit an. Inzwischen war Rom geplündert worden, die Reformation hatte Europa ergriffen, und Michelangelos aufgeklärter Neuplatonismus, den er im Deckengemälde dokumentiert hatte, verwandelte sich über diesen Ereignissen in den tiefen Pessimismus und die Verzagtheit des Jüngsten Gerichts. Die Themenwahl allein spricht schon für diesen Stimmungswechsel und auch die seltsame Tatsache, daß unmittelbar über dem Altar sich der Rachen der Hölle öffnet. Das Fresko wurde 1541 enthüllt und erregte eine Sensation, die nur mit jener durch sein dreißig Jahre jüngeres Werk hervorgerufenen vergleichbar war. Die meisten Prinzipien des MANIERISMUS beruhen mehr oder weniger unmittelbar auf diesem Werk. Stärker als je zuvor wurde hier
Kunst » Geschichte
der Gedanke betont, daß das größte Aktionsfeld der Malerei im Bereich der Darstellung des nackten menschlichen Körpers liege, und hier vor allem in der schwierigen Gestaltung durch perspektivische Verkürzung. PaulIII., der das Jüngste Gericht in Auftrag gegeben hatte, bestellte sofort zwei weitere Fresken für seine eigene Kapelle, die Capella Paolina. Michelangelo begann damit 1542 und vollendete sie 1550. Dargestellt sind die Bekehrung Pauli und die Kreuzigung Petri. Michelangelo war nun 75 Jahre alt, hatte sich aber seit 1546 intensiv mit architektonischen Plänen beschäftigt. Vor allem war er mit der Leitung der Bauarbeiten am Petersdom betraut und arbeitete daran emsiger, als er es dreißig Jahre vorher getan hätte. Diese Kirche war das gewaltigste bauliche Unternehmen der Christenheit, und Michelangelo setzte dafür, wie für all seine Spätwerke, seine Kräfte bis zum äußersten ein, und dies allein zur Ehre Gottes. In seinen letzten Lebensjahren zeichnete er mehrere Entwürfe für eine Kreuzigung, schrieb seine edelsten Gedichte und meißelte die Pietä (Florenz, Dom), die er ursprünglich für sein eigenes Grab bestimmt hatte, wie auch die Kunst » Geschichte Pietä Rondanini (Mailand, Castello), deren eindringlichen Gefühlsausdruck die Zeitgenossen als Michelangelos terribilitä bezeichnet hatten und bei der die Gestalt des toten Christus mit der seiner Mutter voll-kommen verschmilzt. An dieser Plastik arbeitete Michelangelo noch wenige Tage vor seinem Tod im 89. Lebensjahr. Er starb am 18. Februar 1564. Zwei Biographen haben noch zu seinen Lebzeiten seine Lebensgeschichte aufgezeichnet, eine Ehre, die noch keinem Maler vor ihm zuteil geworden war: VASARU nahm ihn in die erste Ausgabe seiner Biographien lebender Künstler von 1553 auf, und Michelangelos Schüler Ascanio Condivi veröffentlichte 1553 ein »Leben Michelangelos«. Dieses Buch ist fast eine Autobiographie, deren Abfassung Michelangelo förderte, um einige Irrtümer Vasaris zu berichtigen und die Darstellung in die von ihm gewünschte Richtung zu lenken. Vasari wurde dennoch ein guter Freund des Künstlers und sein ergebenster und verständnisvollster Bewunderer. Die sehr ausführliche Biographie, die in Vasaris zweiter Ausgabe von 1568, nach Michelangelos Kunst » Geschichte