Archipenko, Alexander (Kiew 1887 - New York 1964), russ.-amerik. Bildhauer; gehört zu den Abstrakten und war Wegbereiter des KUBISMUS in der Kunst. Studierte in Moskau, Paris und Berlin, seit 1923 in Amerika tätig; vertreten in Detroit, London (Tate) und New York (Museum of Modern Art). Abb. 1129, S. 484. Architekturbild, die Wiedergabe von Bauwerken auf Gemälden als Staffage, zur Verdeutlichung der Perspektive oder als Schauplatz des Geschehens; häufig werden Kircheninnenräume naturgetreu wiedergegeben. Im 16. Jahrhundert wird die Architekturmalerei prunkvoll und aufwendig, gelegentlich auch Selbstzweck. Einer der bedeutendsten Architekturmaler war CANALETTO. Arcimboldi, Giuseppe (Mailand 1527 - das. 1593), it. Maler; komponierte Köpfe und Gestalten aus gemalten Landschaftsstücken, Früchten und Blumen. Dieser manieristischen Technik wegen wurde er zum Ahnherrn des SURREALISMUS erhoben. Bilder in traditionellem Stil malte er für den Mailänder Dom (1549-1558), außerdem entwarf er Tapeten für Como (1558). Von 1562 bis 1587 war er Hofmaler in Prag. Hoerbuecher Autoren Sein bizarrer Stil gefiel den Habsburgern und besonders Rudolf II., der ihm den Titel eines Pfalzgrafen verlieh. In Hoerbuecher Autoren Wien ist Arcimboldi gut vertreten mit vier Gemälden für Rudolf II., Der Sommer, Der Winter, Das Feuer, Das Wasser; andere Werke in Brescia, Cremona, Graz und Innsbruck. Abb. 157, S. 348. Hoerbuecher Autoren |