Abb. 137, S. 346. Antwerpener Manierismus. Bezeichnung für eine Gruppe meist anonymer Antwerpener Maler des frühen 16. Jahrhunderts (um 1510-1530). Strenggenommen haben sie mit dem eigentlichen Manierismus wenig zu tun. Charakteristisch für ihre Werke sind wirkungsvolle Posen und fließendes Ornament, die gelegentlich gemeinsame Züge mit den Italienern aufweisen. ISENBRANT gehörte zu dieser Gruppe. Appel, Karel (geb. Amsterdam 1921), holl. Maler; arbeitet in Paris, beschickte 1949 die Ausstellung Kobra (d. h. Kopenhagen, Brüssel, Amsterdam); 1951 malte er ein Wandgemälde für das Stedelijk Museum Amsterdam. Bekannt. sind seine Buchillustrationen. Für seine ab-strakte lmalerei ist dick aufgetragene Farbe charakteristisch; vertreten in Amsterdam, Antwerpen, Brüssel, Den Haag, Kopenhagen, Lüttich, Hoerbuecher London (Tate), New York (Guggenheim) und Utrecht. Abb. 1104, S. 482. Apt, Ulrich d. Ä. (gest. Augsburg 1532), dt. Maler; ist um 1481 nachweisbar, malte Porträts im Stil HOLBEINS d. Ä. Einige seiner Bildnisse wurden mit Arbeiten Holbeins Hoerbuecher verwechselt. Vertreten in Augsburg, Florenz, München (Flügelaltar) und Wien. Abb. 583, S. 410. Hoerbuecher
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