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Islamische Malerei |
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| Kunst » Islamische » Skulptur Jahrhunderts und der lebensvollen französischen Porträtplastik: Seit 1779 wandte er sich ganz den Stilprinzipien des Klassizismus zu. 1780 besuchte er Neapel, 1781 ließ er sich in Rom nieder. 1782 erhielt er seinen ersten Kunst » Islamische » Skulptur großen Auftrag, das Grabmal Papst Clemens' XIV. (1782—1787; Rom, SS. Apostoli), anschließend entwarf er das Grabmal für Clemens XIII. (1787—1792; Petersdom). Der Einmarsch der Franzosen vertrieb ihn 1797 nach Wien; hier wurde er mit dem Grabmal Maria Christinas beauftragt (Augustinerkirche). Auf Kunst » Islamische » Skulptur Drängen des Vati- kans nahm er 1802 Napoleons Einladung nach Paris an. Zwar verurteilte er die Plünderung der Kunstschätze Italiens durch die Franzosen, dennoch wurde er zum Bewunderer des Kaisers und schuf nach dem Leben eine Bildnisbüste von ihm. 1806—1808 arbeitete er an dem Reiterstandbild Napoleons für Neapel und an zwei gewaltigen nackten Standfiguren des Kunst » Islamische » Skulptur Kaisers. Die Bronzeausführung dieser Figuren befindet sich in Mailand (Brera), die zweite in Marmor wurde von Wellington geraubt und steht im Londoner Wellington-Museum. 1807 begann Canova ein (unvollendet gebliebenes) Wellington-Monument. Sein bekanntestes Werk ist die Bildnisplastik von Napoleons Schwester, Pauline Bonaparte Borghese als Venus (1808; Rom, Galleria Borghese); sie gehört zu einer Reihe von Plastiken der Mitglieder der Familie Bonaparte. 1815, nach Napoleons Sturz, Kunst » Islamische » Skulpturschickte der Papst Canova nach Paris, um die in Italien geraubten Kunstschätze einzufordern. Er hatte damit, nicht zuletzt durch die Unterstützung Englands, großen Erfolg. Auf dem Rückweg besuchte er London und studierte die »Elgin Marbles«, die nach langem Hin und Her 1816 für das Britische Museum angekauft worden waren. Für seine Verdienste um die Rückführung der Kunstschätze ernannte ihn der Papst zum Marchese d'Ischia. 1817 gestaltete er sein Reiterstandbild Napoleons für Neapel um in Kunst » Islamische » Skulptur einen Karl III. von Bourbon, die riesige Religion verwandelte er in eine kleinere Statue für ein Denkmal Brownlows in Leton, Lincs, den sogenannten Protestantismus. Zwei Jahre später entwarf er das Grabmal der Stuarts für König Georg III. von England (Petersdom), 1820 eine Statue Washingtons für North Carolina (zerstört). Canova war ein außergewöhnlich umgänglicher, freigebiger Mann, der sich sehr für junge Studenten ein-setzte und für notleidende Bildhauer Mäzene warb. Seine Heimatstadt besitzt eine große Sammlung von Abgüssen seiner Werke; andere Arbeiten in Bassano, Bergamo, Berlin, Kunst » Islamische » Skulptur Florenz (Pitti und Sta Croce), Forli, Genua (Palazzo Bianco), London (Victoria and Albert), Mailand (Ambrosiana), München, Neapel (Musen Nazionale und Filangeri), Padua, Paris (Louvre), Puma, Rom (Museo Capitolino, Museo Napoleonico, S. Antonio dei Portoghesi, SS. Luca e Martin, S. Marco, Borghese), Treviso, Turin, im Vatikan, in Venedig (Accademia, Correr, Museo dell Arsenale, Querini-Stampalia, Seminario Arcivescovile) und Wien (Kunsthistorisches Museum). Abb. 318, S. 372. Kunst » Islamische » Skulptur |
| Kunst » Islamische » Malerei Cappelle, Jan van de (Amsterdam um 1624 — das. 1679), niederl. Maler; malte mit Vorliebe ruhige Seestücke mit weißen Schäfchenwolken, außerdem rinige Winterlandschaften. Er orientierte sich am Stil Simon de VLIEGERS, von dem er neun Gemälde und 1300 Zeichnungen besaß. Offenbar war Cappelle wohlhabend, denn seine Kunst » Islamische » Malerei Kunstsammlung umfaßte auch 500 Rembrandtgraphiken, und REMBRANDT, EECKHoUT und Hals haben ihn porträtiert; Werke von ihm in vielen holländischen Museen, in Antwerpen, Berlin, Birmingham (Barber), Brüssel, Chicago, Detroit, Dublin, Glasgow, London (National Gallery, Kenwood), München, New York (Metropoli- 46 Capriccio Caravaggio 47 Kunst » Islamische » Malerei tan, Frick), Ottawa, Wien (Ruhige See) und Washington (National Gallery). Abb. 500, S. 399. Capriccio, ein Phantasiestück. Meist bezeichnete man mit diesem Namen halbtopographische Bilder und VEDUTEN, z. B. MARLOWS Paulskirche in London mit dem Canal Grande in Venedig (London, Tate Gallery). Los Caprichos nannte GoYA seine dämonische Serie von Radierungen. Abb. 308, 662, S. 370, 424. Kunst » Islamische » Malerei Caracciolo, Giovanni Battista, gen. Battistello (Neapel um 1570 – das. 1637), it. Maler; erster Vertreter der Barockmalerei in Neapel unter dem Einfluß CARAVAGGIOS, dessen Werke er wohl in Rom gesehen hatte, bevor Caravaggio um 1606/07 nach Neapel kam. So übte Caracciolo einen entscheidenden Einfluß auf die Malerei des 17. Jahrhunderts in Neapel aus. Abb. 242, S. 363. Caravaggio, Michelangelo, eigentlich da Merisi (Caravaggio b. Bergamo 1573 – Kunst » Islamische » Malerei Porto d'Ercole 1610), it. Maler; einer der Hauptvertreter der Barockmalerei. Seit 1584 war er vier Jahre lang Lehrling bei Simone Peterzano, einem Maler aus Bergamo, der Schüler TIZIANS gewesen sein soll. Nach Abschluß der Lehrzeit ging er nach Rom, doch liegen seine ersten Jahre dort so sehr im Dunkel, daß unbekannt ist, wann er ankam und seit wann er für ARPINO arbeitete. Seine Frühwerke sind Stilleben und dramatische Selbstbildnisse mit deutlich von der Kunst des Nordens Kunst » Islamische » Malerei inspiriertem Einschlag und unbestimmtem venezianischem Charakter, in strengem Helldunkel gehalten und sehr detailgetreu. Seit ungefähr 1590 stand er in Diensten des Kardinals del Monte. Dieser bestellte bei ihm einige Genrebilder, 1597 beauftragte er ihn da-mit, eine Kapelle in S. Luigi dei Francesi, der französischen Kirche in Rom, mit drei Szenen aus dem Leben des hl. Franziskus auszugestalten. Dieses erste für die Öffentlichkeit bestimmte Werk vollendete Caravaggio unter großen Schwierigkeiten: Kunst » Islamische » Malerei Die ursprüngliche Fassung des Altarbildes, der Hl. Matthäus mit dem Engel, wurde als unschicklich abgelehnt, die Bilder an den Seitenwänden, die Berufung und das Martyrium des hl. Matthäus, mußten ganz neu überarbeitet werden. Schuld daran war wohl die Anordnung der vielen Figuren, die Kunst » Islamische » Malerei |