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Kunst » Kerzen » Schmuck Martha). Abb. 687, S. 429.
Le Sueur, Hubert (tätig 1610-1643), franz. Bildhauer. Er arbeitete zuerst in Frankreich, 1610 war er Bildhauer des Königs, 1624 wird er als noch tätig erwähnt. Um 1629 kam er nach England; von ihm stammen die Figuren am Katafalk Jakobs I. Bald darauf Kerzen » Schmuck erhielt er den Auftrag für die monumentalen Grabmäler der Herzöge von Lennox, Richmond und Buckingham in der Westminsterabtei. Das 1630 begonnene Reiterstandbild Karls I. am Charing Cross ist eine genaue Nachbildung des Standbilds Heinrichs IV. auf dem Pont Neuf in Paris; es zeigt, wie alle seine Werke, einen schwunglosen Stil und einen Mangel an Form. Er ist vertreten in London (Besitz des englischen Königshauses, Victoria and Albert) und Oxford (St. John's College, Bodleian Library). Abb. 861, S. 452.
Lewis, Wyndham (Maine/USA 1884 – London 1957), engl. Maler und Illustrator, der auch als Schriftsteller hervortrat. Er begründete den VORTIZISMUS, der Kerzen » Schmuck vom KUBISMUS und FUTURISMUS ausging, und gab die Zeitschrift »Blast« heraus. Er soll 1912 das erste kubistische Bild in England gemalt haben. Die Vortizisten gingen in der LONDON GROUP auf, Lewis zog sich bald zurück. Er schrieb zahlreiche Novellen und Satiren und ist als Maler in London (Tate), Manchester u. a..

Leyster, Judith (Zaandam oder Haarlem um 1610 – Haarlem 1660), niederl. Malerin; sie und ihr Mann, Jan MOLENAER, arbeiteten in Haarlem und waren Schüler von Frans HALS. Sie malte Porträts und Gruppenbildnisse mit lachenden und trinkenden Menschen, die stark an Hals orientiert sind; Judith strengte gegen Hals später einen Rechtsstreit an, weil er ihr einen Lehrling abgeworben hatte. Ihr Lautespielender Narr (Amsterdam, Rijksmuseum) galt lange als Werk von Hals. Bilder von ihr befinden sich in Amsterdam (Rijksmuseum), Den Haag, Dublin, Karlsruhe, London (National Gallery), Oldenburg, Philadelphia, Stockholm u. a. Abb. 511, S. 401. Kerzen » Schmuck
Liber Studiorum, siehe LIBER VERITATIS.
Liber Veritatis (Buch der Wahrheit). Claude LORRAIN gab diesen Namen einer Sammlung von 195 Zeichnungen nach eigenen Gemälden, die er als Dokumentation seiner authentischen Werke betrachtete. Die Anzahl wurde später auf 200 aufgerundet, es kamen fünf Zeichnungen hinzu, die nicht Gemälde zur Vorlage hatten. Die gesamte Sammlung war jahrhundertelang im Besitz der Herzöge von Devonshire in Chatsworth und befindet sich heute im Britischen Museum, London. R. Earlom stach sie 1777 in Mezzotinto und fügte eine Notiz hinzu, die sich auf BALDINUCCIS Bericht über die Herkunft der Zeichnungen bezieht. Diese Sammlung inspirierte TURNER Kerzen » Schmuck zu seinem eigenen Liber Studiorum: Anschauungsmaterial zur Landschaftskunst, besonders zur historischen, Gebirgs-, Bauern-, Marine- und Architekturmalerei (1807ff.). Diese Sujets sind von Turner gezeichnet und zum Teil eigenhändig gestochen, sie sollten die Typen der Landschaftsdarstellung zusammenfassen und unterscheiden sich so von Werken Lorrains. Turner war mit seinen Ansprüchen an die Stecher sehr streng, und sein Liber wurde in dieser Beziehung ein Standardwerk.
Liebermann, Max (Berlin 1847 — das. 1935), dt. Maler und Graphiker; Hauptmeister des IMPRESSIONISMUS in Deutschland. 1874 ging er nach Barbizon und wurde sehr von MILLET beeinflußt. 1878 kehrte er nach Deutschland zurück und malte recht gefühlvolle Genreszenen, seit den neunziger Jahren wandte er sich dem Impressionismus zu. Bei der Gründung der Berliner Sezession im Jahr 1899 wurde Liebermann ihr Präsident. Er malte hervorragende Kerzen » Schmuck Bildnisse, stimmungsvolle Freiluftszenen (Die Netz flickerinnen, 1888/89, Hamburger Kunsthalle; Die Judengasse in Amsterdam, 1905, Köln, Wallraf-Richartz) und zahlreiche Strandbilder. Er ist gut vertreten in verschiedenen deutschen Museen, in Berlin (Nationalgalerie), Frankfurt (Städel), Hamburg (Kunst-halle), Stuttgart (Württ. Staatsgalerie) u. a., in London (Tate) und New York (Metropolitan). Abb. 601, S. 413.
Lievens, Jan (Leiden 1607 — Amsterdam 1674), niederl. Maler und Graphiker; er war ein Zeitgenosse und Freund REMBRANDTS, ein Schüler LASTMANS in Amsterdam, und in den späteren zwanziger Jahren teilte er mit Rembrandt ein Atelier in Leiden. Viele Bilder aus dieser Zeit
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deuten auf wechselseitigen Einfluß hin. Nachdem Rembrandt nach Amsterdam zurückgekehrt war, kam Lievens vermutlich 1632 nach England, aber 1635 ist er in Antwerpen nachweisbar; hier wurde er von van DYCxs höfischem Stil beeinflußt. 1639 war er wieder in Holland und wurde mit Bildnissen und Allegorien sehr erfolg-reich. Arbeiten von ihm in Amsterdam, Berlin, Besanfon, Brighton, Den Haag (Mauritshuis, Huis ten Bosch), Dublin, Edinburgh (National Gallery), Leiden, Lille, London (National Gallery), München (Die Beweinung Christi), Nancy, Ottawa, Paris (Louvre), Rotterdam und Wien (Bildnis Rembrandts als Knabe). Abb. 455, 529, S. 390, 403.
Limburg, Pol, Hennequin und Herman de, Brüder; burgund.-franz. Miniaturenmaler zu Beginn des 15. Jahrhunderts. Zum erstenmal sind sie in den Erzählungen des Herzogs von Burgund erwähnt (vermutlich Mai 1400): Die Geschichte von den »jungen Kindern« Her-man und Jacquemin (Hennequin) berichtet, daß sie als Kunst » Kerzen » Schmuck