![]() |
|
Kristall Bergkristall |
|
| Weitere Themen, die Sie auch interessieren könnten: |
| Kunst » Kristall » Bergkristall Meister fast noch an Massivität. Das einzige ihm sicher zuschreibbare Werk ist der Freskenzyklus in der Bardi-Kapelle von Sta Croce in Florenz : Szenen aus der Legende des hl. Silvester und des Kaisers Konstantin. Andere ihm zugeschriebene Werke sind in Assisi, Berlin, Edinburgh und Florenz; es gilt als sicher, daß er nicht, wie VASARI behauptet, identisch ist mit GIOTTINO. Abb. 28, S. 327. Kunst » Kristall » Bergkristall Masolino, Tommaso di Cristoforo Fini (Panicale um 1383/84 — Florenz um 1447), it. Maler; Meister des Übergangs zwischen GorIK und RENAISSANCE. Er war nicht, wie VASARI angibt, der Lehrer MASACCIOS, sondern eine Zeitlang sein Schüler, trotz des Kunst » Kristall » Bergkristall großen Altersunterschieds. 1403—1407 hat er als Gehilfe GHIBERTIS an den ersten Türen für das Florentiner Baptisterium mit-gearbeitet. 1423 wurde er Mitglied der Malergilde in Florenz; womit er zwischen 1407 und 1423 beschäftigt war, ist ungeklärt. 1423 malte er eine Madonna (Kunsthalle Bremen) im Stil des TRECENro und besonders LORENZo MONACOS. 1427 ging er nach Ungarn, 1424—1426 war er mit den Fresken in der Brancacci-Kapelle von Sta Maria del Carmine in Florenz beschäftigt. Hier kam er unter den Einfluß Masaccios, und es ist schwierig, seinen An-teil an der gesamten Ausmalung der Kapelle genau zu bestimmen. Sicher zugeschrieben werden ihm der Sündenfall, die Predigt des hl. Petrus, die Auferweckung der Tabita und die Heilung des Lahmen. Auch nach Masaccios Tod im Jahre 1428 hat er wohl noch in der Brancacci-Kapelle gearbeitet. 1430 ging er nach Rom. Dort malte er die Kunst » Kristall » Bergkristall Fresken der Passionskapelle in S. Clemente für den Kardinal Branda Castiglione. Im Auftrag dieses Kardinals entstanden später auch die Fresken im Baptisterium und im Chor der Kollegienkirche in Castiglione d'Olona, Szenen aus dem Marienleben. Eines dieser Fresken ist 1435 datiert; sie sind wesentlich unabhängiger von Masaccio als die Brancacci-Fresken. Vermutlich kehrte Masolino in seinen letzten Jahren wieder zum Stil seiner Frühzeit zurück. Andere Werke von ihm sind in Detroit, Empoli, London (National Gallery), München (Maria mit dem Kinde, oben Gott Vater, die Taube und Engel), New York (Metropolitan), Philadelphia (Johnson), Todi, im Vatikan und in Washington (National Gallery). Abb. 56, S. 330. Kunst » Kristall » Bergkristall Massys (Matsys, Metsys), Quentin (Löwen um 1464/ 65 — Antwerpen 1530), niederl. Maler; Hauptmeister des frühen 16. Jahrhunderts in den Niederlanden. 1491 trat er in die Antwerpener Lukasgilde ein. Sein frühestes gesichertes Werk ist der Annenaltar (1509; Mittelbild in Brüssel, Flügel in Vaduz, Sammlung Liechtenstein), ein großes Gemälde in Kunst » Kristall » Bergkristall klaren, blassen und kühlen Farben, dessen Bildgegenstand, die Heilige Sippe, für die Malerei des nördlichen Europa durchaus geläufig war. Viele seiner Bilder haben als Landschaftshintergrund bewaldete phantastische Felsgebirge, die möglicherweise zum Teil von PATINIER gemalt sind— ein Landschaftstyp, der bei den Antwerpener Malern bald üblich wurde. Er benutzte gern den KONTRAPOST und architektonische Details, die auf die Antike zurückweisen; das spricht dafür, daß er die Kunst Italiens gekannt hat. Auch LEONARDOS Hl. Anna selbdritt (Louvre) war ihm wohl nicht unbekannt. Zwischen 1514 und 1519 reiste er vermutlich nach Italien. Später baute er sich in Antwerpen ein Haus mit Freskofassade und einer monochrom gehaltenen Figur; DÜRER hat es 1520 besucht, traf aber Massys nicht an. 1514 malte er sein berühmtes Genrebild Der Geldwechsler und seine Frau (Louvre), das wahrscheinlich einen unbekannten Kunst » Kristall » Bergkristall religiösen oder moralischen Hintergrund besitzt und thematisch in Zusammenhang mit anderen zeitgenössischen Geldwechsler-, Geldleiher- und Zolleinnehmerbildern steht (siehe MARINUS). Das ungleiche Liebespaar (Paris, Sammlung Pourtals) streift die Grenze des Karikaturistischen und gibt eine etwas zweideutige moralische Belehrung. Massys malte auch Bildnisse und setzte seine Modelle gern vor einen Landschaftshintergrund. Außer-dem führte Kunst » Kristall » Bergkristall er einen ganz neuen Bildnistyp ein, der sich von Darstellungen des hl. Hieronymus in der Studierstube ableitet: das Gelehrtenporträt am Pult mit Büchern und Papieren. In dieser Art malte er seinen Erasmus (1517; Rom, Galleria Nazionale) und den Aegidius (Langford Castle), beide weisen voraus auf die Bildnisse van ORLEYS und HOLBEINS. Weitere Bilder von ihm sind in Berlin (Thronende Maria, die das Kind küßt, um 1520), Brüssel, Chicago, Detroit, Frankfurt (Städel), Köln (Zwei Altarflügel mit Heiligen), Lissabon, London (National Gallery), Lyon, Madrid (Prado), München (Flügelaltar mit der Heiligen Dreifaltigkeit und den hll. Sebastian und Rochus), New York (Metropolitan), Ottawa, Paris (Louvre, Jacquemart-Andre), Posen (Die Madonna mit dem Lamm), Vaduz (Sammlung Liechtenstein) und Venedig (Dogenpalast). Abb. 370, S. 378. Kunst » Kristall » Bergkristall Matar6, Ewald (Aachen '1887 — Büderich b. Düsseldorf 1965), dt. Bildhauer und Graphiker; seit 1907 war er Schüler CORINTHS, seit 1918 arbeitete und lebte er in Berlin. 1932 wurde er an die Düsseldorfer Akademie berufen, jedoch ein Jahr später fristlos entlassen. Vor allem als Bildhauer suchte Matard nach einem harmonischen Ausgleich zwischen der knappen, chiffrehaften Form (besonders bei den Tierplastiken) und einer an-gemessenen Durchgestaltung des Materials; er liebte es, zu stilisieren; zu seinen letzten bekannten Kunst » Kristall » Bergkristall |