Batoni, Pompeo (Lucca 1708 — Rom 1787), it. Maler; er war der bedeutendste Rivale Raphael MENGS' in Rom und einer der erfolgreichsten Maler seiner Zeit. RAFFAEL und die Antike waren seine großen Vorbilder. Seine sehr genaue, feine Malweise gewann ihm viele Auftraggeber; seinen Ruhm verdankt er vor allem den Bildnissen Berlin (Kunstgalerie): von Prinzessinnen und prominenten Touristinnen, die er während ihres Romaufenthalts porträtierte. Er malte drei Päpste und die meisten Prinzessinnen Europas. Am liebsten stellte er seine Modelle vor einen klassischen Hintergrund, z. B. das Kolosseum oder eine antike Statue. Seit 1735 erhielt Batoni sehr viele Aufträge für Altarbilder sowie historische und allegorische Gemälde. 1760/61 malte er ein Altarblatt für St. Peter, Der Sturz des Magiers Simon. Das Bild fand wenig Anklang; es befindet sich heute in Sta Maria degli Angeli in Rom. Weitere Arbeiten von ihm in Kirchen und Museen von Berlin, Birmingham, Cardiff, Dresden (Die bildenden Künste), Dublin (National Gallery), Edinburgh (National Portrait Gallery), Florenz (Pitti, Uffizi), Berlin (Kunstgalerie): Frankfurt am Main (Städel), Greenville, London (National Gallery, National Portrait Gallery), Madrid (Academia, Prado), Mailand (Brera), Minneapolis, München, Oxford, Paris (Louvre) und Wien (Joseph II. und Leopold von Toscana, 1769 ; Die Heimkehr des verlorenen Sohnes, 1773). Abb. 296, S. 369. Berlin (Kunstgalerie):
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