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Kunst » Mode mit dem Kunstschriftsteller Konrad Fiedler, seinem späteren Biographen, Spanien, Frankreich und Holland, war im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 Soldat, konnte aber 1873 wieder nach Italien zurückkehren und begann in Neapel, in der Zoologischen Station, sein berühmtestes Werk, einen Freskenzyklus mit Ruderern, sitzenden Frauen, Netzträgern usw. Für den Rest seines Lebens blieb er in Italien und wurde, wie BöcKLIN und FEUERBACH, wegbereitend für die deutsche ROMANTIK. Im Gegensatz zu LEIBL blieb er vom REALISMUS unberührt, aber ungeachtet des großen Erfolgs, den seine neapolitanischen Wandgemälde gehabt hatten, bekam er keinen großen Auftrag dieser Art mehr. Stilistisch stehen diese Fresken seinem französischen Zeitgenossen Puvis
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DE CHAVANNES nahe. Tafelbilder von Marees sind in Berlin, Hamburg und München. Abb. 618, S. 415.
Margarito(ne) von Arezzo (tätig 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts), it. Maler; einer der wenigen Maler seiner Zeit, die durch ein signiertes Werk bekannt sind, z. B. in Arezzo (Hl. Franjiskus), Siena, London (National Gallery: Thronende Madonna), Rom (Vatikan) und Washington. Abb. 6, S. 323.
Marieschi, Michele (Venedig 1710 [nicht 1696] – das. 1743), it. Maler; malte in der Art CANALETTOS venezianische Ansichten. Seine Bilder wurden oft mit Arbeiten anderer Mitglieder der Marieschi-Familie verwechselt. Er arbeitete vor 1735 in Sachsen, wurde nach seiner Rückkehr sehr von Canaletto beeinflußt; seine Auffassung und Pinselführung hat vielleicht auf GUARDI gewirkt. Bilder von ihm befinden sich in Bristol, Cambridge (Fitzwilliam), Dublin, Kunst » Mode London (National Gallery, Guildhall), Philadelphia, Stockholm, Stuttgart (4 Bilder), Venedig und Wien. Abb. 304, S. 370.
Marin, John (Rutherford 1870 – Cliffside 1953), amer. Maler; Hauptvertreter des SURREALISMUS in Amerika. Bekannt wurde er durch seine teils in Aquarell gemalten Seeansichten. Er begann als Architekt, ging 1905 nach Paris und wurde von WHISTLER beeinflußt. 1911 kehrte er nach Amerika zurück, 1913 nahm er an der ARMORYAusstellung teil. New York (Metropolitan), Washington (Phillips) und viele andere amerikanische Museen haben Bilder von ihm. Abb. 1030, S. 472.
Marinetti, Filippo (Alexandria/Ägypten 1876 – Bellagio 1944), it. Schriftsteller; er stand der Bewegung des FUTURISMUS sehr nahe und soll ihr den Namen gegeben haben.
Marini, Marino (geb. Pistoia 1901), it. Bildhauer; bedeutendster Meister des heutigen Italien. Er begann als Maler und ist heute auch noch als Maler und Kunst » Mode Graphiker tätig. Nach dem Studium in Florenz und Paris lehrte er an der Kunstschule in Monza (1929–1940); 1940 folgte er einer Berufung an die Brera-Akademie in Mailand. Seine Bronze- und Holzplastiken variieren immer wieder das Thema Pferd und Reiter; sie zeigen sein großes Interesse an der archaischen griechischen Kunst, die seinen Stil geprägt hat. Die meisten europäischen und amerikanischen Museen besitzen Arbeiten von ihm, u. a. Köln (Reiter, 1952; Klagendes Pferd) und München (Neue Pinakothek: Das Wunder). Abb. 1146, S. 486.
Marinus van Reymerswaele (um 1493–1567), niederl. Maler; tätig in Antwerpen. Er beschränkte sich auf drei Themen und streifte dabei häufig die Grenze der Karikatur. Er schuf eine Reihe von Gemälden mit dem Hl. Hieronymus in der Studierstube, die direkt auf DÜRERS Bild von 1521 (Lissabon) zurückgehen, aber die Schwächen des Nachahmers nicht verleugnen können. Die beiden anderen Hauptmotive Marinus' stehen miteinander in Zusammenhang: die Darstellungen des bösartigen und habgierigen Steuereinnehmers und des Geldwechslers und seiner Frau. Der Geldwechsler orientiert sich an
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MASSYS' Bild gleichen Themas. Vom Steuereinnehmer gibt es rund dreißig Versionen in Antwerpen, Berlin, Gent, London (Besitz des englischen Königshauses, National Gallery), Madrid, München und Wien. Geldwechsler-Bilder gibt es in Dresden, Florenz, Madrid und Nantes, Hieronymus-Darstellungen in Bordeaux, Douai, Lenin-grad, Madrid und Wien. Abb. 377, S. 379.
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Marmion, Simon (tätig 1449, gest. Valenciennes 1489), franz. Maler; bedeutender Miniaturist. Er arbeitete in Amiens und Valenciennes und illustrierte viele Handschriften. Von seinen Tafelbildern ist der Flügel eines Altars mit Szenen aus dem Leben des hl. Bertin aus der Abtei von St. Omer wichtig (um 1459, Berlin, kleinere Teile in der Londoner National Gallery). Andere ihm zugeschriebene Bilder befinden sich in London (National Gallery), New York (Metropolitan), Paris (Louvre), Philadelphia (Johnson), Rom (Galleria Nazionale) und Straßburg. Abb. 352, S. 376.
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Marquet, Albert (Bordeaux 1875 — Paris 1947), franz. Maler; Landschafter. Er stellte zuerst 1905 mit den FAUVES aus, schloß sich aber nie den Ideen oder dem Stil des Fauvismus wirklich an, sondern stand in der Tradition des Spät- und Nachimpressionismus. Bevorzugt malte er einfache Landschafts- und Städteansichten in anspruchsloser Technik, aber mit einigem Gefühl für Tonwerte. Mit MATISSE war er eng befreundet. Abb. Kunst » Mode