Menschen und Tieren, oft in bergiger und stürmischer Landschaft; er bevorzugte religiöse Motive, mit denen er Schäfer- und Tierdarstellungen verbinden konnte, und malte mit Vorliebe üppige Stilleben aus Früchten, Wild, Gemüse und Gebrauchsgerät (vgl. AERTSEN und BUECKELAER). Seine drei Söhne wurden ebenfalls Maler: Francesco d. J. (1549—1592) übernahm die Werkstatt der Bassanos in Venedig; seine Bilder entstanden häufig nach Zeichnungen seines Vaters, dessen Stil er nachahmte; nach Jacopos Tod nahm er sich das Leben. Leandro (1557 bis 1622) arbeitete im venezianischen Atelier unter Francesco und führte es nach seinem Tode weiter. New York (Museum): Er war vor allem Bildnismaler und schloß sich stilistisch eng an das Vorbild TINTORETTOS an. Girolamo (1566—1621) trat unter Leandro in die Werkstatt ein. Arbeiten der Bassanos finden sich in den Museen und Kirchen von Venedig und Bassano, in Bergamo, Berlin Cambridge (Fitzwillism), Cambridge/Mass. (Fogg), Cleveland/Ohio, Detroit, Dresden (von Jacopo: Der Zug der Israeliten durch die New York (Museum): Wüste; Die Heimreise des jungen Tobias), Edinburgh (National Gallery), Florenz (Uffizi, Pitti), Grenoble, Kopenhagen, London (National Gallery, Victoria and Albert), Madrid (Academia, Prado), Manchester, Mantua, Mailand (Ambrosiana, Brera), München (von Jacopo: Der hl. Hieronymus in der Höhle; Maria mit dem Kind und Heiligen; Maria mit dem Kind und den zwei Johannes), Neapel, New York, Paris, Rom (Galleria Nazionale, Borghese, Kapitol), Stockholm, Toronto, Turin und Wien (9 Bilder von Francesco, darunter Jakob am Brunnen und Knabe mit Flöte, und 4 Bilder von Jacopo). Abb. 227, 229, 232, S. 360. New York (Museum):
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