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Ferien und Musical...
Von der Schneverdinger Ferienwohnung ist es nicht weit nach Hamburg
http://www.am-diek.de  - Zuletzt aktualisiert am: 15.02.2006




  


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Kunst » Musical gedämpften Tönen. Von 1890 bis 1895 studierte er in Breslau Lithographie, dann kam er an die Dresdener Akademie, 1907 war er in Berlin, 1910 schloß er sich der BRÜCKE an und war mit HECKEL und KIRCHNER befreundet. Der Bildhauer LEHMBRUCK hat ihn sehr beeinflußt, auch GAUGUIN. Bevorzugtes Motiv Muellers sind Szenen aus dem Zigeunermilieu, Frauen mit großen, melancholischen Augen, Zigeunerkinder oder schlanke, feingliedrige Aktdarstellungen. Er ist in vielen deutschen Museen vertreten, u. a. in Berlin, Düsseldorf, Essen, Hamburg (Mädchen im Grünen), Köln (Zigeunerhütte mit Ziege; Zigeunerinnen mit Katze), München (Selbstbildnis; Zwei Mädchen im Grünen) und Stuttgart. Abb. 1019, S. 471.

Müller, William James (Bristol 1812 — das. 1845), engl. Maler; Landschafter und Figurenmaler. Er war deut-scher Herkunft, stand stark unter dem Einfluß von CONSTABLE und Cox, bereiste 1838/39 Ägypten und war einer der ersten englischen Maler, die Themen aus der arabischen Welt malten. 1842/43 nahm er an einer Expedition nach Kleinasien teil. Die größte Sammlung

seiner Werke besitzt Bristol, sonst ist er in London (British Museum, Tate, Victoria and Albert) vertreten. Abb. 941, S. 460.

Münter, Gabriele (Berlin 1877 – Murnau 1962), dt. Malerin; sie erhielt ihre Ausbildung in Düsseldorf und seit 1901 an der Schule des Künstlerinnenvereins in München; 1902 begegnete sie KANDINSKY und wurde seine Schülerin und Lebensgefährtin. Sie reiste mit ihm nach Holland, Tunis, Paris und Berlin; 1909 wurde sie Mitbegründerin der Neuen Künstlervereinigung München; sie stand in Verbindung mit KLEE, MARC, MACKE und ARE und beteiligte sich an den Ausstellungen des BLAUEN REITERS, später lebte sie in Zürich, Kopenhagen und Stockholm. In ihrer Frühzeit stand sie unter dem Einfluß Kandinskys und der FAUVES; später fand sie jedoch ihren eigenen Stil. Bilder von ihr befinden sich in der Münchener Städtischen Galerie im Lenbach-haus und der Neuen Pinakothek (Mann im Sessel).

Multscher, Hans (Reichenhofen/Allgäu um 1400 – Ulm vor 1467), dt. Maler und Bildhauer; vierzig Jahre war er in Ulm vor allem als Bildhauer tätig. In seiner Plastik und ausdrucksstärker noch in seinen Gemälden entwickelte er einen sehr realistischen Stil. Er führte in Ulm eine große Werkstatt; viele Arbeiten sind vermutlich von Gehilfen gefertigt, viele sind auch verlorengegangen, so der geschnitzte Schrein und das Mittelbild des WurzacherAltarsvon 1437. Die acht Flügelbilder mit Darstellungen aus dem Marienleben und der Passion Christi (Berlin) sind laut Inschrift eigenhändig. Multscher malt in der wirklichkeitsnahen Art MOSERS, sein Realismus wird sogar gelegentlich ausgesprochen kraß und scheut die Häßlichkeit nicht (die Wächter am Grabe auf der Auferstehungstafel in Berlin); er vermeidet alles Prunkhafte, Ideale, Höfische; seine Farben sind zwar rein und kräftig, aber ohne Glanz. Ein zweiter Altar, der Sterzinger Altar (Tirol), wurde 1456 bei seiner Werkstatt bestellt und 1459 vollendet; die Schnitzereien (Madonna mit Kind, männliche und weibliche Heilige) sind vermutlich eigenhändig, die Gemälde ungesichert. Abb. 544, S. 406.

Munch, Edvard (Loeiten b. Hamar 1863– Ekely b. Oslo 1944), norweg. Maler und Graphiker; einer der Vorläufer des EXPRESSIONISMUS. Seine entscheidenden Lehrjahre verbrachte er in Paris und in Berlin, wo 1892 eine Ausstellung seiner Werke stattfand; sie wirkte formend auf die deutsche Kunstentwicklung. Er selbst war in der Formgebung seiner Gemälde sehr von GAUGUIN beeinflußt; die immer wiederkehrenden Hauptthemen seines Werkes (besonders auf den drei Lebensfriesen von vor 1897, 1903/04 und 1906) sind Liebe und Tod, für die er bildliche Ausdrucksmöglichkeiten suchte. Er fühlte sich Strindberg und seiner Kunst verbunden; eine tiefe Daseinsangst und Melancholie sprechen aus seinen Bildern und auch aus den Graphiken, die vielleicht in noch höherem Maße wegweisend gewirkt haben als seine Ölbilder. Rund tausend Gemälde besitzt das Munch-Museum in Oslo, andere Werke befinden sich in Berlin

(Lebensfries), Essen (Haus in Asgaardstrand, 1905), Hamburg (Madonna; Mädchen am Meer; Liegender weiblicher Akt), Köln (Vier Mädchen auf der Brücke, 1905), London (Tate) u. a. Abb. 996, S. 469.

Murillo, Bartolome Estebän (Sevilla 1617 – das. 1682), span. Maler; Hauptmeister der Barockmalerei im Spanien des 17. Jahrhunderts. Er verbrachte sein Leben größten-teils in seiner Geburtsstadt und begann seine Laufbahn mit Bildern, die auf den Märkten feilgeboten wurden (in Spanien pintura de feria genannt) ; es sind jedoch keine gesicherten Beispiele davon erhalten. Vermutlich 1648 besuchte er Madrid und blieb für drei Jahre dort; seit 1646 wandelte sich sein Stil; diese Wandlung seit den Frühwerken im Kloster San Francisco in Sevilla kann sich nicht ohne Kenntnis der Werke von RUBENS, van DYCK, TIZIAN und VELAZQUEZ vollzogen haben. Kunst » Musical