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| Kunst » Oper beendete eine vielversprechende Laufbahn; er hätte Donatello ebenbürtig werden können. Abb. 60, S. 331. Kunst » Oper Nash, Paul (London 1889 — das. 1946), engl. Maler; Hauptvertreter des sogenannten »magischen Realismus« in England, einer Variante des SURREALISMUS. Er lernte an der Slade School; seine poetische Einbildungskraft wurde durch den Surrealismus angeregt; 1938 stellte er in Paris mit den Surrealisten aus. Daneben arbeitete er als Entwerfer und Buchillustrator. Gemälde von ihm befinden sich in Belfast, Blackpool, Durban, Leeds, Leicester, Liverpool, London (Tate, Imperial War Museum), Manchester, Ottawa, Sheffield und Toronto. Abb. 979, S. 466. Kunst » Oper Nattier, Jean-Marc (Paris 1685 — das. 1766), franz. Maler; bedeutendster Bildnismaler des französischen ROKOKO. Er begann als Stecher der Pariser Mediciserie von RUBENS, später wurde er Maler der Hofdamen Ludwigs XIV. Seine eleganten Bildnisse der Töchter und Mätressen des Königs (in Amsterdam porträtierte er auch das zu Besuch weilende Zarenpaar Peter und Katharina von Rußland) in ihren modischen Roben und, Frisuren, oft auch in mythologischer Verkleidung, waren sehr beliebt, später verblich sein Ruhm, er starb in Armut. Bilder von ihm befinden sich vor allem in Versailles und Paris (Louvre, Jacquemart-Andre) und anderen französischen Museen, außerdem in London (National Gallery, Wallace), New York (Metropolitan), Stockholm und Toledo/Ohio. Abb. 733, S. 434. Nature morte. Französische Bezeichnung für STILLEBEN. Kunst » Oper Naumburger Meister (in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts in Mainz und in Naumburg in Sachsen tätig), dt. Bildhauer; wahrscheinlich hat er seine Ausbildung in Nordfrankreich erhalten; er war vermutlich um 1225 in Amiens und zehn Jahre später in Reims tätig, seit Ende der dreißiger Jahre arbeitete er in Mainz, gegen Ende der vierziger Jahre in Naumburg. Sein Haupt-werk sind die Stifterfiguren im Westchor des Domes von Naumburg; in ihnen ist die der romanischen Plastik eigentümliche Einförmigkeit menschlicher Typen über-wunden und die individuelle seelische Haltung in Stellung, Gesicht und Gebärde mit urwüchsiger bildnerischer Kraft zum Ausdruck gebracht; Ekkehard und Uta gehören zu den bedeutendsten Werken gotischer Figurenplastik des 13. Jahrhunderts. Außerdem sind Kunst » Oper die Reliefgruppe des hl. Martin zu Pferde (Pfarrkirche zu Bassenheim) und die Reliefs des Jüngsten Gerichts (Bruch-stücke) vom ehemaligen Westlettner des Mainzer Domes von seiner Hand. Nay, Ernst Wilhelm (geb. Berlin 1902), dt. Maler; Vertreter der abstrakten Malerei. Er studierte bei HOFER an der Berliner Akademie (1925–1928), ging dann nach Paris und kam unter den Einfluß PicAssos. 1930/31 besuchte er Rom, 1936/37 war er bei MUNCH in Norwegen. 1942–1944 lebte er in Le Mans in Nordfrankreich. Er entwickelte seinen Stil, ausgehend von NOLDE und den EXPRESSIONISTEN, zu immer abstrakter werdenden Formen. Bilder von ihm befinden sich vor allem in deutschen Museen, in Düsseldorf, Hamburg (Akkord in Rot und Blau, 1958), Köln (Norwegische Landschaft, 1938; Blüten, 1951), München (Badende am Meer; Blau vulkanisch), Wuppertal u. a. Abb. 1109, S. 483. Nazarener. Im Jahre 1809 gründeten zwei junge deutsche Maler, Johann Friedrich OVERBECK und Franz PFORR, in Wien den Lukasbund, der sich religiöse Orden und Bruderschaften zum Vorbild nahm. Die Mitglieder nannten sich Lukasbrüder und wollten die Kunst » Oper religiöse Kunst in Deutschland nach dem Vorbild DÜRERS, PERUGINOS und des jungen RAFFAEL neu beleben. Die beiden Gründer gingen 1810 nach Rom, begannen in dem zerstörten Kloster von Sant'Isidoro mit ihrer Arbeit und fanden bald neue Anhänger; der bedeutendste unter ihnen war CORNELIUS. Einige der Mitglieder konvertierten zum Katholizismus, unter ihnen auch Overbeck, und die Gruppe bekam den spöttisch gemeinten Beinamen Nazarener. Sie arbeiteten nach mittelalterlichem Vorbild in Gemeinschaftsarbeit; Cornelius, Overbeck, SCHADOW und Philipp VEIT malten 1816/17 in der Casa Bartholdy in Rom Fresken aus der Josephsgeschichte (heute Berlin, Nationalgalerie); 1819 entstanden die Fresken im Casino Massimo in Rom. Ihre Ideen und Prinzipien haben in England die PRÄRAFFAELITEN beeinflußt und in Frankreich INGRES. Abb. 609–613, S. 414f. Kunst » Oper NEAC (New English Art Club). Die Gruppe wurde 1886 als Herausforderung an den selbstgefälligen Konventionalismus der Akademie gegründet, die Gründungsmitglieder hatten entweder selbst in Frankreich gelernt oder waren Bewunderer des Auswahlsystems, das die französischen Juroren benutzten. Auch WxISTLER gehörte zu ihren Vorbildern. Die beiden wichtigsten Mitglieder waren STEER und SICKERT. 1911 wurde die CAMDEN TOWN GROUP von GILMAN, GORE und SICKERT gegründet, aber die Spätimpressionistenausstellung in London im Winter 1910/11 führte zu einer Spaltung beider Künstlervereinigungen. Ergebnis war eine weitere Gruppe, die LONDON GROUP, die nach GäZANNES, GAUGUINS und van GOGHS Vorbild arbeitete, Gilman wurde ihr Präsident, die CAMDEN TOWN GROUP ging zum großen Teil in ihr auf, ebenso die VORTIZISTEN und andere. Der New English Art Club existiert noch. Neefs, Peter d. Ä. (vermutlich Amsterdam um 1578 – das. um 1660), niederl. Maler; vor allem Maler kirch Kunst » Oper |