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Kunst » Theater » Darsteller befinden sich in Amsterdam (Rijksmuseum), Berlin (Die Küche; Stilleben mit Glaspokal und Früchten; Stilleben mit chinesischer Terrine), Cleveland/Ohio, Dresden, Frankfurt (Städel), Köln (Stilleben mit Prunkgefäßen, 1643), München (Stilleben mit Zitrone, Granatapfel und Delfter Kanne, 1653; Offener Kramladen), Oxford, Paris (Louvre), Wien u. a. Abb. 468, S. 392.
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Kalimorgen, Friedrich (Altona 1856 — Grötzingen b. Karlsruhe 1924), dt. Maler; vor allem bedeutender Landschafter. Er besuchte die Düsseldorfer Akademie Kunst » Theater » Darsteller
und seit 1877 die Kunstschule Karlsruhe; der Landschafts- und Marinemaler Hans Gude war sein Lehrer; 1891 wurde er Professor in Karlsruhe, 1901 übernahm er die Landschaftsklasse der Berliner Hochschule für bildende Künste. Von 1918 an lebte er freischaffend in Heidelberg. In seinem Werk finden sich Einflüsse der
IMPRESSIONISTEN und der SCHULE VON BARBIZON, aber
vor allem der schlichten, stimmungsvollen Landschaften, wie sie in Karlsruhe SCHONLEBER und sein Kreis malten. Gelegentlich malte er auch Genreszenen. Bilder von ihm sind in Berlin (An die Arbeit, 1900), Dresden (6 Bilder, u. a. Im Hafen von Hamburg; Bei der Bleiche, 1893; Mädchen im Grünen), Halle, Hamburg, München, Karlsruhe, Stuttgart u. a.
Kalraet, siehe CALRAET.
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Kandinsky, Wassily (Moskau 1866 — Paris 1944), russ. Maler; Begründer und Hauptvertreter der ABSTRAKTEN KUNST. Er genoß seine Ausbildung in München und malte 1910 sein erstes rein abstraktes Bild. 1911 war er Mitbegründer des BLAUEN REITERS, 1912 veröffentlichte er seine programmatische Schrift »über das Geistige in der Kunst«. 1914 kehrte er nach Rußland zurück, seit 1921 lebte er wieder in Deutschland und lehrte seit 1922 am BAUHAUS; hier fand er auch Kontakt mit KLEE. 1933 emigrierte er nach Frankreich. Die Münchener Städtische Galerie besitzt die bedeutendste Kandinskysammlung, vor allem sein Frühwerk, mit dem er noch sehr dem Russischen verhaftet ist; auch die berühmte kleinformatige Murnau-Serie und die ersten Versuche in gegenstands
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loser Malerei befinden sich dort. Außerdem ist er in New York (Guggenheim) und einigen russischen Museen gut vertreten, ebenso in Hamburg (Arabischer Friedhof, 1909), Köln (Reiter am Strand; Scharfruhiges Rosa, 1924), München (Neue Pinakothek : Improvisation 12, 1910; Großes und Winziges, 1937) und vielen anderen deutschen Museen mit Bildern moderner Maler. Abb. 1021, 1085, S. 472, 481.
Kanoldt, Alexander (Karlsruhe 1881 — Berlin 1939), dt. Kunst » Theater » Darsteller
Maler; er war Schüler der Karlsruher Akademie, anschließend in München tätig und dort von 1908 bis zur Auflösung im Jahr 1912 Mitglied der »Neuen Künstlervereinigung München«, 1913 Gründungsmitglied der »Münchener Neuen Sezession«, aus der er 1920 aus Opposition gegen das von KANDINSKY geforderte Programm der gegenstandslosen Malerei aus-trat. 1925 wurde er an die Breslauer Akademie, 1932 an die Berliner Akademie berufen. Auf Studienreisen besuchte er Italien, Dalmatien, Paris und London. Kanoldt malte vor allem Stilleben und Landschaften in einem vom KUBISMUS angeregten, harten, fast geometrischen Stil der NEUEN SACHLICHKEIT. Er ist vertreten in Dresden (Junger Mann, 1922; Kreuz. joch; Stilleben II, 1926; Stilleben IV, 1929), Hamburg, Karlsruhe, München, Stuttgart u. a.
Karton (ital. cartone, ein großes Blatt Papier), maßstabgerechte Kohle- oder Kreidezeichnung, gewöhnlich bis ins kleinste Detail genau ausgearbeitet, die auf eine Wand, auf Leinwand oder eine Holztafel übertragen wird. Der Karton wurde auf der Kunst » Theater » Darsteller

Rückseite mit geriebenem Kalk präpariert, und man umfuhr die Hauptlinien mit einem Griffel, so übertrugen sich die Konturen auf Holz oder Leinwand. Gelegentlich punktierte man die Hauptlinien auch, und feiner Kohlestaub markierte die Linien (siehe SPOLVERO). Beim FRESKO übertrug man die Umrisse mit einem Griffel auf den noch weichen Putzmörtel. Verschiedene Kartons sind überliefert, und an den Einstichen oder an den Eindrücken des Griffels läßt sich genau ablesen, ob sie benutzt worden sind oder nicht. Die berühmtesten Kartons sind RAFFAELS Teppichkartons, die nicht in dieser Art beschädigt wurden. Abb. 176, 179, S. 350, 352. Farbtafel 10.
Kauffmann, Angelika (Chur 1741—Rom 1807), schweiz. Malerin; gehörte zu den bedeutendsten Vertreterinnen des KLASSIZISMUS. Sie hatte Kunst » Theater » Darsteller

eine große Neigung zur Musik, und es gibt ein allegorisches Selbstbildnis von ihr, auf dem sie zwischen beiden Künsten, der Musik und der Malerei, schwankt (1760; sie hat es später mehrmals wiederholt). Nachdem sie sich für die Malerei entschieden hatte, ging sie 1763 nach Rom und malte 1764 ein Bildnis Winkelmanns (Zürich, Kunsthaus), das ihren Ruhm mitbegründete.1765 kam sie nach Venedig und im folgenden Jahr nach London, hier blieb sie bis 1781. Sie freundete sich mit REYNOLDS an und ahmte seinen Porträtstil einige Zeit nach. 1768 war sie Gründungsmitglied der Royal Academy. Sie war mit dem Maler Antonio Zucchi verheiratet und gehörte zu den faszinierendsten Frauen ihrer
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