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Kunst » Toepfern den Landschaften Washington ALLSTONS, aber der Name bezeichnet eigentlich die Zeitspanne von 1825, als sich CoLE in New York niederließ, bis in die siebziger Jahre. DURAND war ein typischer Vertreter der Schule. Abb. 945, 946, S. 461.
Hudson, Thomas (Devonshire 1701 — Twickenham 1779), engl. Maler; vor allem Bildnismaler. Er war der Schüler und Schwiegersohn von Jonathan RICHARDSON d. A. und stand in der großen englischen Malertradition. Von 1740 bis 1743 war REYNOLDS sein Schüler. Er malte zahlreiche Bildnisse und führte eine große Werkstatt. Er ist gut vertreten in London Kunst » Toepfern (Tate, National Maritime, Dulwich, National Portrait Gallery, Foundling Hospital), in Bristol, Edinburgh (National Gallery), Manchester, New York (Metropolitan) u. a. Abb. 825, S. 447.
Hunt, William Holman (London 1827 — das. 1910), engl. Maler; einer der wichtigsten Vertreter der PRÄRAFFAELITEN. Besuchte 1844 die Schule der Royal Academy, begegnete dort MILLATS und RossETTI und gründete gemeinsam mit ihnen 1848 die Pre-Raphaelite Brotherhood. 1854, 1869 und 1873 bereiste er Agypten und das Heilige Land und machte dort genaue Lokalstudien für seine biblischen Gemälde. Er war das einzige Mitglied der PRÄRAFFAELITEN, das sich streng und konsequent an die Prinzipien der Bewegung hielt. 1905 veröffentlichte er »Pre-Raphaelitism and the Pre-Raphaelite Brother
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hood«, die beste Dokumentation der Ziele und Absichten der Bewegung. Arbeiten von ihm befinden sich in Birmingham, Liverpool, London (Tate, Paulskirche), Manchester, Oxford (Ashmolean, Keble College, Jesus College) und Port Sunlight. Abb. 949, S. 462.

Huysum, Jan van (Amsterdam 1682 — das. 1749), holl. Maler; vor allem Blumen- und Stillebenmaler. Er war der Sohn des Blumenmalers Justus van Huysum (1659—1716), dessen Bilder häufig mit denen des berühmten Sohnes
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verwechselt werden. Seine Blumenbilder sind sehr detail-getreu, reich und vielseitig in der Komposition und häufig gegen einen hellen Hintergrund gesetzt, eine neue Variante im Genre des Blumenstillebens, die er erfunden hat. Bilder von ihm befinden sich in vielen Museen, u. a. in München (3 Blumenstücke) und Wien (2 Blumenstücke). Er hat auch einige Landschaften gemalt, ferner ein Selbstbildnis (Oxford).
Sein jüngerer Bruder Jacob (1687-1740), der ihn häufig nachahmte, lebte in England. Abb. 477, 478, S. 395. Kunst » Toepfern
Ikone (Ikon, gr. Abbild), ursprünglich der Begriff für ein Christus- oder Heiligenbild, das, im Unterschied zur Wandmalerei, auf eine Tafel gemalt ist. Die Motive, die Darstellungsart und Gestaltung für solche Ikonen waren streng vorgeschrieben, und die Ikonen haben sich innerhalb der griechisch-orthodoxen Kirche Jahrhunderte hindurch nicht verändert: Die frühesten stammen aus dem 6. und 7. Jahrhundert, aber sie lassen sich schwer von Ikonen des 17. Jahrhunderts oder sogar aus späterer Zeit unterscheiden. Die Ikonostase ist eine Wand, die das Kunst » Toepfern Sanktuarium in der griechisch-orthodoxen Kirche vom Raum der Gemeinde abschließt; sie ist mit Reihen von Ikonen bedeckt. Ikonoklasmus bedeutet Bildersturm, das bekannteste Beispiel ist der Bilderstreit des 8. Jahrhunderts. Der Bildersturm, der im 16. Jahrhundert unter dem Einfluß kalvinistischer Strömungen die holländischen Provinzen verwüstete, hat die meisten religiösen Werke der frühen Niederländer vernichtet. Ikonographie und Ikonologie bedeutet Bildniswissenschaft, sie befaßt sich mit den Symbolen, die z. B. christlichen Heiligen, mythologischen Figuren oder Göttern bei-gegeben sind, ein Beispiel ist etwa das Lamm mit der Fahne. Besonders schwierig ist die Interpretation verschiedener Barockallegorien, auf denen sowohl christliche als auch heidnisch-mythologische Figuren zugleich dargestellt sind. In älterer Bedeutung bezeichnet der Begriff Ikonographie auch eine Bildnissammlung, z. B. van DYCxs Ikonographie.
Illusionismus, Illusion die Kunst, durch PERSPEKTIVE und Kunst » Toepfern VERKÜRZUNG, architekturmalerische Effekte und plastische Wirkungen die Unterschiede der Dimensionen zu verwischen und das Auge darüber zu täuschen, was gemalt und was plastisch oder architektonisch ist. Bei-spiele finden sich in der Spätantike (z. B. in Pompeji) und vor allem im italienischen BAROCK, das alle Mittel der Plastik und Architektur aufbot, um illusionistische Wirkungen zu erzielen; so wurden etwa Figuren aus Stuck oder Gips so auf die Umfassung eines Deckengemäldes gesetzt, daß es fast nicht möglich war zu unterscheiden, wo die gemalten Figuren aufhören und die plastischen anfangen. Eines der ersten Beispiele illusionistischer Malerei ist MANTEGNAS 1474 vollendete Camera degli Sposi in Mantua. Mit unendlicher Sorgfalt malte er eine
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Fliege oder den Blick durch ein gar nicht real vorhandenes, aber täuschend gemaltes Fenster. Für diese Art der Kunst » Toepfern